Zwei neue Gründerinnen für Waidhofner Innenstadt. Stadt präsentiert außerdem Online-Marktplatz.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 17. Mai 2020 (04:53)
Die Jurymitglieder der Stadt Waidhofen konnten zwei neue Gründerinnen – Nicole Biber (zweite von rechts, unten) und Elisabeth Lietz (rechts, unten) – begrüßen.
Screenshot/Bettina Rehwald

Die Stadt Waidhofen ist um zwei Unternehmerinnen in der Innenstadt reicher: Nicole Biber wird am Unteren Stadtplatz ihren Friseursalon eröffnen und somit ihren Kindheitstraum vom eigenen kleinen Laden erfüllen. Elisabeth Lietz hat bereits ihr Büro für systemisches Coaching am Hohen Markt eröffnet. Sie wird ihr Angebot hinsichtlich Seminare und Workshops ausbauen und will erste Anlaufstelle in Bezug auf Visionsentwicklung und Coaching in der Region werden.

Beide Unternehmerinnen stellten sich per Videokonferenz der Jury von „Gründung findet Stadt“ – eine absolute Premiere. „Eine digitale Jurysitzung war auch für uns Neuland. Es war ein sehr produktives, inspirierendes Miteinander“, sagt Projektleiterin Bettina Rehwald.

Das LEADER-Projekt „Gründung findet Stadt“ hat es sich zum Ziel gemacht, Gründer, die einen Leerstand im Stadtzen trum von Waidhofen, Wieselburg, Scheibbs und Purgstall wieder mit Leben füllen wollen, zu unterstützen. Unterstützung gibt es etwa in Form von Beratung, Hilfe bei der Erstellung eines Business-Plans oder auch in Form von finanziellen Zuschüssen für bestimmte Sachkosten. Insgesamt werden 20 Tickets an Gründer vergeben – 13 Projektteilnehmer zählt man bereits.

Digital stöbern, regional einkaufen

Und noch eine Neuerung gibt es in der Einkaufsstadt Waidhofen: Im Auftrag des Vereins Stadtmarketing hat die Stadt gemeinsam mit den ansässigen Agenturen P&R sowie i-gap ein attraktives Webkonzept ausgearbeitet, das den Waidhofner Betrieben einen möglichst einfachen digitalen Einstieg ermöglichen soll.

Ab sofort sind auf www.waidhofen.at/einkaufsstadt die Waidhofner Geschäfte und ihre Angebote aufgelistet. „Kunden können hier online gustieren, sich durch Bilder und Angebote klicken und je nach der technischen Reife eines Betriebes gleich bestellen, einen Tisch reservieren oder ein Beratungsgespräch vereinbaren“, sagt Bürgermeister Werner Krammer.

„Gebündelte Aktionen wie etwa rund um den Muttertag regen online die Kauf- und Geschenkideen an und landen außerdem per Newsletter im Postfach von rund 8.000 Abonnenten“, sagt Gabi Tatzreiter vom Verein Stadtmarketing. „So bieten wir eine Brücke vom digitalen Stöbern zum regionalen Einkauf.“