Erstellt am 12. Oktober 2011, 00:00

24 Tonnen schwerer Wackelstein zerbrach. SCHUTZENGEL / Eine Familie hatte bei ihrem Sonntagsausflug in die „Kraftarena“ Groß Gerungs großes Glück.

GROSS GERUNGS / Einen riesigen Schutzengel hatte eine Familie, die einen Ausflug in die „Kraftarena“ unternommen hatte: Während ihres Besuches zerbrach der berühmte Wackelstein – ein Naturdenkmal mit einem Gewicht von rund 24 Tonnen. Glücklicherweise wurde dabei niemand verletzt.

Den Wackelstein konnte man im Wald auf dem Weg zur Klaus kapelle besichtigen. Dieses Naturwunder ließ sich trotz seines stattlichen Gewichtes mit bloßen Händen bewegen. Und das probierte natürlich auch eine Familie aus, die am Sonntag, 2. Oktober, dieses Naturdenkmal besuchte. Nachdem der riesige Stein in Bewegung versetzt worden war, entfernte sich die Familie bereits wieder von dieser Steinformation, als der Steinquader plötzlich umkippte und mit einem lauten Knall, der sogar noch in weiterer Entfernung zu hören war, zerbrach – und genau auf die Stelle fiel, an der eben noch der Familienvater stand.

Obwohl man bei der Stadtgemeinde Groß Gerungs den Verlust dieser touristischen Attraktion bedauert, überwiegt die Erleichterung, dass keine Personen zu Schaden gekommen sind. Da damit dieses Kraftarena-Objekt nicht mehr existiert, wurden die Hinweisschilder entfernt. Der in zwei Teile zerbrochene Stein selbst bleibt liegen. Man denke über eine Umbenennung dieses „Kraftarena“-Platzes nach, wie Bürgermeister Maximilian Igelsböck betont, „weil es ein wunderschönes, lauschiges Gebiet ist, das auch weiterhin einen Besuch wert ist“.

Eine Untersuchung solcher Steine durch Statiker ist fast unmöglich. „Der Vorfall wirft aber sicher Fragen für die Zukunft auf“, so Igelsböck, „denn was wäre, wenn etwas passiert wäre?“