Zwei Filme über Pölla gedreht. Geschichte der Gemeindeverwaltung und die Burgruine Dobra stehen im Mittelpunkt der im Vorjahr entstandenen Filme.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 15. März 2019 (05:00)
Roland Handl
In der Marktgemeinde Pölla wurden zwei Dokumentarfilme über die Region der Öffentlichkeit präsentiert. Im Bild die Mitwirkenden: Vizebürgermeister Johann Müllner, Kameramann Marcin Gulik, Amtsleiterin Herta Jamy, Museumsleiter Friedrich Polleroß, ehemaliger Gemeindesekretär Leopold Hollensteiner und Bürgermeister Günther Kröpfl (von links).

Anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Marktgemeinde entstanden 2018 zwei Dokumentarfilme, die jetzt der Öffentlichkeit präsentiert wurden.

Der Film „50 Jahre Marktgemeinde Pölla. Alltagsgeschichte einer Gemeindeverwaltung“ wurde vom Ersten österreichischen Museum für Alltagsgeschichte herausgegeben und von dessen Leiter, Friedrich Polleroß, sowie vom Groß Sieghartser Filmemacher Christian Pfabigan realisiert.

In Interviews mit den Bürgermeistern Ferdinand Frank, Johann Müllner und Günther Kröpfl sowie den Gemeindesekretären Adalbert Wiesinger, Leopold Hollensteiner und Herta Jamy wurden die Entwicklungen und Veränderungen der letzten Jahrzehnte verdeutlicht, wie zum Beispiel der Rückgang von Landwirtschaft und öffentlichen Einrichtungen, die Verbesserung der Infrastruktur, die Arbeitstechnik im Gemeindeamt usw.

Der zweite Film wurde vom Verein „Pölla aktiv“ und dessen Obmann Johann Müllner konzipiert. Verwirklicht wurde er vom in der Gemeinde ansässigen Filmemacher Martin Gulik. Die Dokumentation bietet in eindrucksvollen Bildern einen Überblick über die Baugeschichte und Nutzung der Burgruine Dobra — vom Mittelalter bis in die heutige Zeit.

DVDs der beiden Filme können über das Gemeindeamt Pölla bestellt werden. Sie kosten acht und fünf Euro.