Acht neue Wohnungen entstehen in Schweiggers

Mit dem Spatenstich zur „Wohnhausanlage 5“ wird das Wohnraumangebot in Schweiggers demnächst um acht neue Wohnungen erweitert.

Erstellt am 17. September 2021 | 13:18
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Den Spatenstich zur neuen Wohnhausanlage 5 in Schweiggers vollführten Architekt Franz Gschwantner, Landtagsabgeordneter Franz Mold, Bürgermeister Josef Schaden, Bauleiter Michael Wögenstein, Bauleiterin Unterbau Julia Daniel, Holz-Generalunternehmer Bernhart Diesner und Direktor Manfred Damberger.
Foto: Joachim Brand

Im kleinen Rahmen begrüßte Direktor Manfred Damberger, die Anwesenden und betonte, dass es ein wichtiges Ziel der „Gemeinnützigen Bau und Siedlungsgenossenschaft „Waldviertel“ (WAV) sei, auch in kleineren Orten leistbaren Wohnraum zu schaffen. Dabei bediene sich die WAV, so weit wie möglich, der heimischen Klein- und Mittelbetriebe. Es gelte die regionale Wirtschaft zu stärken und Arbeitsplätze zu sichern. „Es ist spannend, einen Spatenstich durchzuführen, wenn man weiß, dass der Beton bald kommt“, meinte Damberger, und auf die gegenwärtigen Versorgungsengpässe in der Baubranche anspielend „momentan sind wir sehr froh, dass wir den Beton schon haben“. Gemeint war die hinter ihm liegende, bereits fertiggestellte Bodenplatte.

Als wichtigen Punkt machte Damberger auf die finanzielle Unterstützung durch das Land Niederösterreich aufmerksam. Dem pflichtete Landtagsabgeordneter Franz Mold bei und unterstrich die Bedeutung der Wohnbauförderung: „Die NÖ Wohnbauförderung löst pro Jahr rund 1,8 Milliarden Euro Investitionskosten aus.“

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Joachim Brand

Die Wohnungen in der Gartenstraße 1 werden auf einer betonierten Bodenplatte in Holzrahmenbaueise mit Fertigteilwänden errichtet. Der als Mietwohnung für kleine Einkommensbezieher vorgesehene Wohnraum, bietet zusätzlich eine eigene Terrasse oder Balkon, einen Gemeinschaftsgarten, einen Spielplatz, einen PKW Stellplatz und einen separaten Abstellraum. Die 58 Quadratmeter Wohnfläche verteilen sich auf drei Zimmer, die mittels Fernwärme beheizt werden.

Bürgermeister Josef Schaden ist seit Jahren bemüht, in Schweiggers zusätzlichen Wohnraum zu schaffen. „Bis ins Jahr 1995 gab es keinen Genossenschaftswohnbau. Inzwischen haben wir über 70 Reihenhäuser und Wohnungen neu dazu bekommen“, berichtete er. Zudem zeigte er die Attraktivität von Schweiggers als Wohnort auf. „Wir sind leicht über Zwettl oder Gmünd zu erreichen und besitzen eine außergewöhnlich gute Infrastuktur. In Bereich der Nahversorgung, der ärztlichen Betreuung oder auch mit unserm Schul-Campus Schweiggers bieten wir gerade jungen Familien ein gutes Umfeld.“