Neuer Pächter für Biergwölb & Pfarrhofbrauerei gesucht. Hannes und Maria Pichler wollen sich beruflich verändern. Gesucht wird jetzt ein Nachfolger, der das bekannte Biergwölb und die Pfarrhofbrauerei in Schönbach (Bezirk Zwettl) übernimmt.

Von Karin Pollak. Erstellt am 19. März 2020 (08:24)
Das Biergwölb in Schönbach sucht einen neuen Pächter. Das Ehepaar Hannes und Maria Pichler hören auf.
privat

Das Biergwölb und die Pfarrhofbrauerei in Schönbach sind weit über die Grenzen des Bezirkes bekannt und beliebt. Jetzt suchen die Inhaber, Hannes und Maria Pichler Nachfolger, die den erfolgreichen Weg weiterführen wollen.

„Für uns ist die Zeit für Veränderungen gekommen“, meint Hannes Pichler gegenüber der NÖN. Seit 2006 betreiben Hannes und Maria Pichler die Brauerei im ehemaligen Hieronymitanerkloster in Schönbach. „Diese Anlage stand still, wir haben sie aktiviert und das Bierbrauen gelernt. Ein Jahr später eröffneten wir das Lokal“ blickt Pichler zurück.

„Wir wollen einfach unser Leben verändern“

Den 50-jährigen und seiner 54-jährigen Gattin hat die Herausforderung großen Spaß gemacht. Mit viel Herz und Engagement wurde das Projekt geführt, auch bei den erfolgreichen Chor- und Jazzseminaren waren sie Mitveranstalter.

Aber: „Jetzt suchen wir einen Nachfolger. Daran sind aber nicht die geänderten gesetzlichen Rahmenbedingungen in der Gastronomie, wie das Rauchverbot, schuld. Das sind halt Gesetze, die man einhalten muss. Wir wollen einfach unser Leben verändern“, meint Pichler, der die Räumlichkeiten von der Pfarre Schönbach gepachtet hat.

„Das haben wir uns schon seit längerer Zeit gut überlegt. Das Ziel ist, das bis spätestens Jahresende ein neuer Betreiber gefunden wird. Es war eine sehr schöner Lebensabschnitt, wir waren erfolgreich, haben viele Kontakte geknüpft, viele Freundschaften haben sich entwickelt, die mit Sicherheit auch weiter bestehen bleiben,“ blickt Pichler optimistisch in die Zukunft.

„Sobald es erlaubt ist, sind wir wieder für unsere Gäste da und hoffentlich überstehen alle die Coronakrise gesund“, meint Pichler im Hinblick auf die derzeitige Betriebssperre.