Aggressive Kuh musste erschossen werden. Nach einigen lebensbedrohlichen Kuhattacken sahen sich Besitzer und Polizei gezwungen, einen Jäger zu beauftragen, die Kuh, die beim Ausladen entlaufen ist, zu erschießen.

Von Karin Pollak. Erstellt am 15. April 2019 (08:33)
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Symbolbild

Diese Kuh beschäftigte am 12. April die Polizei und auch einen Jäger.
Der Landwirt meldete sich kurz nach 16 Uhr bei der Polizeiinspektion Groß Gerungs und bat um Hilfe. Die entlaufene und wildgewordene Kuh sei nicht einzufangen und reagiere auf alle ihr zu nahe kommenden Personen sehr aggressiv. Wegen „Gefahr in Verzug“ sollte die Kuh getötet werden, so der Landwirt gegenüber der Polizei. Die Polizeibeamten, die sofort ausrückten, bestätigten die Angaben des Landwirten, der bereits einen halben Tag lang versucht hat, die Kuh einzufangen. Dabei sei es zu einigen „lebensbedrohlichen Situationen“ gekommen, bei denen aber niemand verletzt worden ist.
Da eine Betäubung des Tieres mangels entsprechender Ausrüstung und dem besonders aggressiven Verhaltens der Kuh nicht möglich war,  wurde ein Jäger beauftragt, die Kuh zu erschießen. Gegen 16.45 Uhr wurde die Kuh mit zwei gezielten Schüssen an Ort und Stelle ohne jegliche Gefahr für die anwesenden Personen erlegt. Die tote Kuh wurde vom Besitzer weggebracht.