Junggärtner: Julia Böhm ist Staatsmeisterin

Erstellt am 22. September 2022 | 04:32
Lesezeit: 2 Min
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Die 18-jährige Julia Böhm aus Altmelon errang den Staatsmeistertitel der Junggärtnerinnen.
Foto: privat
18-jährige Altmelonerin konnte sich im Einzel- und im Teambewerb durchsetzen.
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Es gibt Grund zum Feiern. Die Gemeinde Altmelon hat seit Kurzem eine frischgebackene Staatsmeisterin. Sie heißt Julia Böhm und ist 18 Jahre alt. Ihre Expertise: das Gärtnern.

Beim Bundeswettbewerb der Junggärtnerinnen in St. Veit in Kärnten holte sie in beeindruckender Manier den Staatsmeistertitel, und das sogar zwei Mal - im Einzel und im Team. „Es war eine richtige Überraschung für mich, weil doch so viele andere Junggärtner dort waren. Da glaubt man zuerst nicht, dass man vorne mit dabei ist“, erzählt Julia Böhm überglücklich.

Die vergangenen vier Jahre besuchte sie die Gartenbauschule Ritzelhof in Oberösterreich. Heuer schloss sie die Ausbildung ab. Als Abschlussprüfung fungierte die Teilnahme am Lehrlingsbewerb Oberösterreich. Nachdem Böhm bei diesem den ersten Platz belegte, durfte sie mit zwei Klassenkolleginnen zum Bundesbewerb nach Kärnten.

Dort waren allerlei Fertigkeiten rund um die Gartenpflege und -gestaltung gefragt. „Im Team mussten wir einen Kleingarten anlegen und Tischgestecke, Pflanzenschalen und Sträuße herstellen“, erklärt die Junggärtnerin. Im Einzelbewerb waren viele weitere praktische Übungen aus dem Gärtnerbereich angesagt. Am Ende winkte mit großartigen Leistungen der Sieg in beiden Kategorien vor den ebenfalls starken Mitbewerbern. Für großes Konkurrenzdenken war dabei aber sowieso kein Platz. „Wir haben viele andere Junggärtnerinnen kennengelernt und gleich Kontakte ausgetauscht, was echt klasse war“, meint Böhm.

Die Ausbildung an der Gartenbauschule hat Julia Böhm wie erwähnt nun abgeschlossen. Momentan befindet sich die junge Staatsmeisterin in einem Aufbaulehrgang für die Matura. „Danach will ich auf jeden Fall im grünen Bereich bleiben. Ich sehe mich in Zukunft in der Floristik, vielleicht in einer Gärtnerei“, sagt sie. Eines ist klar: Der Staatsmeisterinnen-Titel macht sich sicher nicht schlecht im Lebenslauf.

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