Vergessenes erstrahlt bei „72 Stunden ohne Kompromiss“. Jugendliche in Arbesbach und Langschlag werkten „72 Stunden ohne Kompromiss“.

Erstellt am 28. Oktober 2018 (04:00)
NÖN
In Langschlag waren aktiv (mit Wegkreuz) v.l.n.r.: Sr. Beatrix, Kerstin (Begleiterin), Bettina, Tamika Höllerer, Jelja Stängl (hockelt am Boden), Lotte Gaugg undLuka Steirer.

Über den Tellerrand schauen, Ärmel hochkrempeln, sich für andere einsetzen: Über 4.000 Jugendliche waren 72 Stunden lang Botschafter für Solidarität und Nächstenliebe, darunter auch Gruppen im Bezirk Zwettl. In der Diözese St. Pölten werkten 300 Jugendliche an 19 Projekten.

Mit dem 9. Durchgang von Österreichs größter Jugendsozialaktion, organisiert von der Katholischen Jugend Österreich in Zusammenarbeit mit youngCaritas und Hitradio Ö3, bewiesen junge Menschen einmal mehr, dass soziales Engagement Spaß macht, sie gemeinsam Großartiges bewegen, kompromisslos anpacken und ein Stück Realität verändern können. Unter dem Motto „Challenge your Limits“ setzten sich die Teilnehmer für einen sozialen Zweck ein. Die Jugendlichen können stolz auf ihre Leistungen sein.

Wegkreuze erneuert

Die Schüler der Lernwerkstatt Pottenbrunn konnten bei ihrem Projekt viel Zeit in der frischen Luft verbringen, da sie im Pfarrverband Arbesbach-Groß Gerungs-Langschlag, aufgeteilt in zwei Teams, einige Wegkreuze erneuerten. Insgesamt säuberten, reparierten und lackierten sie sechs Holz- und zwei Eisenkreuze, die jetzt in frischem Glanz erstrahlen.

In den Orten Arbesbach und Langschlag, in denen sie tätig waren, wurde ihnen eine große Wertschätzung und Unterstützung der Einheimischen entgegengebracht – sei es durch die tatkräftige Mithilfe von Pfarrer und Diakon, dem Besorgen von benötigtem Werkzeug oder Essens- und Getränkespenden.

Besonders schön war für die Teilnehmer das Lagerfeuer samt Steckerlbrot am Mittwochabend, denn so konnten sie am nächsten Tag gestärkt ins Projekt starten. Die Gruppe, welche in Langschlag mit anpackte, hatte Donnerstagmorgen sogar einen sehr aktiven Morgensport, denn sie holten zu Fuß zwei Holzkreuze und waren dafür insgesamt fünf Kilometer unterwegs.