Verhandlung über Umfahrung Großglobnitz-Kleinpoppen. Im Gasthaus Klang in Echsenbach wird es am 27. Mai ab 9 Uhr zur mündlichen Verhandlung über die Umweltverträglichkeitsprüfung der geplanten Umfahrung Großglobnitz-Kleinpoppen kommen.

Von Red. Zwettl. Erstellt am 26. Mai 2020 (10:27)
Aus dem Archiv: Der Straßenbaudirektor-Stellvertreter Rainer Irschik, Landesrat Ludwig Schleritzko und Zwettls Bürgermeister Franz Mold bei der Präsentation der Umfahrungs-Pläne.
NLK/Reinberger

Das Projekt wird nach aktuellen Schätzungen gesamt etwa 60 Millionen Euro kosten. Die Umfahrung soll eine Länge von 8,5 Kilometer haben und wird nach den Planungen zehn Brückenbauwerke umfassen. Orte wie Großglobnitz, Kleinotten, Mayerhöfen, Niederglobnitz, Wolfenstein und Kleinpoppen sollen gerade vom LKW-Durchzugsverkehr durch ein entsprechendes Fahrverbot entlastet werden. Die notwendigen Pläne wurden bereits erstellt und 2018 zur Umweltverträglichkeitsprüfung eingereicht. Seitdem prüfen die Sachverständigen und die Behörde das Projekt.

„Die Umfahrung Großglobnitz-Kleinpoppen zielt auf ein Mehr an Lebensqualität, Sicherheit und Wirtschaftskraft ab. Sie soll eine ortsdurchfahrtsfreie Verbindung von Zwettl nach Vitis schaffen. Das Projekt reiht sich damit nahtlos in die Verbesserungen der Straßeninfrastruktur im Waldviertel ein, wenn man etwa an die Umfahrung Zwettl denkt. Mit der öffentlichen Verhandlung erreicht das Genehmigungsverfahren einen vorläufigen Höhepunkt“, sagt Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko.