Sozialberufe-Lehrgang wird für Quereinsteiger geöffnet

Bereits voriges Schuljahr ist die vierjährige Fachrichtung „Sozialbetreuungsberufe im ländlichen Raum“ an den Landwirtschaftlichen Fachschulen (LFS) Zwettl-Edelhof, Poysdorf und Warth angelaufen. Ab dem September 2022 öffnet die Fachschule Zwettl die Ausbildung nun auch für Quereinsteiger.

Erstellt am 06. Januar 2022 | 09:02
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Bürgermeister Franz Mold, Direktorin LFS Edelhof Maria Edlinger, Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister und Direktorin Gesundheits- und Krankenpflegeschule Martina Grubmüller (von links) mit Schülerinnen der Fachrichtung „Sozialbetreuungsberufe“.
Foto: Jürgen Mück

„Für Erwachsene besteht ab dem kommenden Schuljahr die Möglichkeit, die Fachrichtung ‚Sozialbetreuungsberufe‘ auch im zweiten Bildungsweg in nur zwei Jahren zu absolvieren. Für den Einstieg in den dritten Jahrgang ist ein Aufnahmegespräch über die Berufserfahrungen und die Vorbildung notwendig“, betont Direktorin Maria Edlinger von der LFS Zwettl-Edelhof.

„Dabei arbeiten wir sehr eng mit der Gesundheits- und Krankenpflegeschule in Zwettl zusammen. Deren Direktorin Martina Grubmüller ist auch an der Fachschule die Lehrgangsleiterin“, betont Edlinger. Gerade für das strukturschwache Waldviertel bietet die Ausbildung im sozialen Bereich sehr gute Berufsaussichten. Anmeldungen für die Ausbildung werden schon entgegengenommen.

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Die angehenden Fachsozialbetreuer und Pflegeassistenten erwerben fundiertes pflegerisches Wissen sowie umfassende soziale Kompetenzen. Im Unterricht erfolgt eine enge Verschränkung von Theorie und Praxis, der von erfahrenen Praktikern geleitet wird.

„Dem Bereich Pflege und Betreuung kommt aufgrund der demographischen Entwicklung eine immer größere Bedeutung zu. Dabei ist und bleibt das Personal die wichtigste Ressource. Daher ist die Öffnung der Ausbildung in den Sozialbetreuungsberufen an der Fachschule Zwettl-Edelhof ein wichtiger Schritt, auch in Zukunft den Pflegeberich personell auszustatten“, betont Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister und meint: „Wir müssen alles daransetzen, um potenzielle Interessenten für dieses Berufsfeld zu begeistern. Dazu braucht es umfassende Informationen zum Pflegeberuf. Zudem sind die berufsbegleitende Ausbildung und die Durchlässigkeit des Bildungssystems auszubauen.“