Handelspreis für Zwettler Unternehmen. Die Kastner Gruppe und das Projekt rECOgnize bekamen Emporion-Preis.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 23. Januar 2020 (16:12)
Franz Kirnbauer, Sonja Zwazl, Preisträger Christof Kastner, Maximilian Reiter, Andreas Hochstöger und Johanna Mikl-Leitner.
A. Kraus

Der Niederösterreichische Handel verlieh zum ersten Mal den Handelspreis Emporion. Unter den Ausgezeichneten befanden sich gleich zwei Zwettler Unternehmen: Die Kastner Großhandelsgesellschaft und das Projekt „rECOgnize“.

Arnold Bolomsky konnte mit seinem Projekt „rECOgnize“ den dritten Platz in der Kategorie „Stationäre Handelsbetriebe 0 bis 10 Mitarbeiter“ erzielen. In der Kategorie „Multichannel Anbieter“ wurde die Firma Kastner für ihr Projekt „B2B Webshop mit KI und Spracherkennung“ ausgezeichnet.

Arnold Bolomsky freut sich sehr über diese Anerkennung. Sein Geschäftsmodell drücke aus, dass er neue Wege gehe. „Es war von Anfang an klar, dass wir nur 30 Stunden geöffnet haben. Es geht darum, bewusster einzukaufen. Auch unsere Produkte sind nachhaltig - das ist ein wichtiger Punkt.“

Franz Kirnbauer, Sonja Zwazl, Preisträger Arnold Bolomksy und Johanna Mikl-Leitner.
A. Kraus

Auch Christof Kastner zeigt sich begeistert über die erhaltene Auszeichnung. „Es bestätigt, dass wir die richtigen Innovationen investieren. Wir haben bereits seit 2004 einen Onlineshop und konnten daher schon auf viel Erfahrung zurückblicken. Als einziges Unternehmen in Österreich, arbeiten wir mit einer künstlichen Intelligenz im Onlineshop.“

Insgesamt wurden für den Emporion Preis 68 Projekte in vier Kategorien eingereicht. „Das zeigt, dass sich der NÖ Handel auf die Herausforderungen vorbereitet. Schließlich fließen 60 Prozent der Ausgaben im Online-Handel ins Ausland“, stellte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner in Aussicht.

Wirtschaftskammer NÖ Präsidentin Sonja Zwanzl erwähnte: „Der NÖ Handel bildet über 2.300 junge Menschen in 32.000 Betrieben aus.“