Bürger bei Neujahrsempfang vor Vorhang geholt. Verdiente Bad Traunsteiner Bürger wurden bei der Feier geehrt, Jungbürger willkommen geheißen.

Von Brigitte Lassmann-Moser. Erstellt am 16. Januar 2018 (17:37)

Die Gemeinde Bad Traunstein holte beim diesjährigen Neujahrsempfang am Freitag, 12. Jänner, im Gasthof Lang wieder Bürger vor den Vorhang. Bürgermeisterin Angela Fichtinger konnte dazu viele Traunsteiner, aber auch Ehrengäste begrüßen, darunter Altlandeshauptmann Erwin Pröll. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von der Gemeindeblasmusikkapelle unter der Leitung von Hannes Blauensteiner.

"Junge Leute sind unsere Zukunft"

„Die jungen Leute sind unsere Zukunft“, so Fichtinger, die den Jungbürgern gemeinsam mit ihrem Vize Roland Zimmer jeweils eine Urkunde und einen Gutschein überreichte. Sie wurden damit aufgenommen in den Kreis „aktiver und verantwortungsvoller Menschen“, und die Bürgermeisterin lud sie alle ein zum „aktiven Mitgestalten in Gemeinde, Land und Staat“.

Geehrt wurden auch junge Menschen, die ihre Ausbildung mit einem besonderen Erfolg abschließen konnten, sowie eine Reihe von Ehrenamtlichen, die sich in der Gemeinde engagieren, von der Betreuung der Wanderwege bis zum Besuchsdienst. Wenn die Freiwilligkeit funktioniert, funktioniere auch eine Gemeinde, meinte Angela Fichtinger. „Da kann viel entstehen, man kann viel anbieten, das vielen zugute kommt – und vieles davon sieht man gar nicht!“, dankte sie für den Einsatz.

Und noch eine weitere, besondere Ehrung stand auf dem Programm des Neujahrsempfangs: Silvia Atteneder, Bezirksvorsitzende der Sportunion NÖ, überreichte Vizebürgermeister Roland Zimmer, der seit 30 Jahren Mitglied der örtlichen Turn- und Sportunion und seit über 20 Jahren deren Obmann ist, das Silberne Ehrenzeichen der Sportunion. „Unsere Kinder brauchen nicht irgendeinen Trainer, sondern den besten Trainer“, dankte Atteneder Zimmer.

Bei diesem Neujahrsempfang gab es statt des üblichen Rückblicks eine politische Überraschung: Bürgermeisterin Angela Fichtinger gab – von vielen unerwartet – bekannt, sich aus der Kommunalpolitik zurückzuziehen.