Neue Holz-Abbundhalle: Fessl investiert vier Millionen. Im Betriebsgebiet Rudmanns wird von der Georg Fessl GmbH eine Zimmereihalle errichtet, bei der die Gesamtkosten betragen rund vier Millionen Euro.

Von René Denk. Erstellt am 23. Oktober 2019 (05:13)
René Denk
Stoßen auf den neuen Bau bei der Gleichenfeier an: Christian Laister, Emmerich Schierhuber, Gerald Rössl, Alexander Weidenauer, Manfred Bogner, Mario Kitzler, David Liebenauer, Franz Rohr, Georg Schulmeister, Rene Zinner und Joel Steiner.

Ein vier Millionen Euro schweres Projekt feierte in der Vorwoche seine Gleichenfeier: „Wir errichten die modern-ste Holz-Abbundanlage in Niederösterreich“, betonte Rene Zinner, Geschäftsführer der Georg Fessl GmbH, stolz.

Die Bauarbeiten an der 3,2 Millionen Euro teuren und zwölf Meter (First) hohen Zimmereihalle sollen bis Anfang 2020 abgeschlossen werden. Sie wird 2.000m Fläche für die Produktion und weitere 300m Platz für Büro und Allgemeinräume bieten.

Nach der Anlieferung der 800.000 Euro teuren, voll automatisierten und -digitalisierten Abbundanlage will man im Herbst dann in Vollbetrieb gehen. Zinner freute sich, dass die Zimmereihalle im 100. Bestandsjahr der Firma Fessl 2020 in Betrieb gehen wird.

Fessl ist 100-prozentige Swietelsky-Tochter

Fessl betreibt noch Standorte in Groß Gerungs, St. Pölten und Wien und ist ein 100-prozentiges Tochterunternehmen des Swietelsky-Konzerns. Zinner dankte für das Vertrauen, das Fessl mit dem Projekt entgegengebracht wird. Noch vor 2017 waren die ersten Pläne für die Halle entstanden, sagte Zinner.

Die Bauarbeiten starteten mit riesigen Erdbewegungen: Rund 30.000m Erde wechselten dabei den Ort. Um keine Stützmauer bauen zu müssen, kaufte man auch noch ein Nachbargrundstück im Rudmannser Betriebsareal dazu. Im April begann man mit den Bauarbeiten. „Wir setzen damit auf die Zukunft und auf sichere Arbeitsplätze in unmittelbarer Nähe von Zwettl“, meinte Zinner.