Covid: Rückgang bleibt weiter aus. Bezirk Zwettl verzeichnet zweithöchsten Wert in Niederösterreich. Impfungen in Klinik gestartet, Tests ab 16. Jänner.

Von Markus Füxl. Erstellt am 13. Januar 2021 (04:42)
Im Zwettler Landesklinikum starteten am 8. Jänner die Coronaimpfungen. Im Bild: Das Hygieneteam Jürgen Friedl und Christina Damberger bei der Aufbereitung des Impfstoffes.
Landesklinikum Zwettl

Die Impfungen im Bezirk Zwettl gehen weiter: Am 8. Jänner wurden im Landesklinikum Zwettl 194 Dosen geimpft.

Die Impfungen wurden an die Mitarbeiter aus den Risikobereichen verabreicht. „Die Bereitschaft zur Impfung ist sehr hoch. Mehr als die Hälfte der Mitarbeiter haben sich innerhalb weniger Tage angemeldet. Täglich treffen Neuanmeldungen hinzu“, heißt es aus dem Landesklinikum.

Auch im Klinikum Horn-Allentsteig wurden Mitarbeiter am 8. Jänner gegen das Coronavirus geimpft. „Die Impfung wird uns wieder Normalität und Planungssicherheit bringen. Bis März werden eine Million Impfdosen in Österreich verfügbar sein, damit machen wir einen großen Schritt zur Bewältigung der Pandemie“, sagt Landtagsabgeordneter Franz Mold.

Zweithöchster Wert in Niederösterreich

Die Zahlen im Bezirk bleiben weiter besorgniserregend. So ist die 7-Tages-Inzidenz kurz vor Redaktionsschluss laut Dashboard mit 303 Niederösterreichweit an zweithöchster Stelle, einzig Waidhofen an der Ybbs hat mit 319,7 auf 100.000 Einwohner mehr Ansteckungen. Österreichweit gibt es nur neun Bezirke, die einen schlechteren Wert haben, als Zwettl.

Sorgen bereite die Entwicklung etwa Bürgermeister Maximilian Igelsböck: „Besonders in den letzten Tagen wurden für Groß Gerungs hohe Fallzahlen gemeldet. Scheinbar ziehen Besuche rund um die Feiertage weite (Infektions-) Kreise“, schreibt er an die Gemeindebewohner. Von den laut Dashboard 37 Neuinfektionen vom 8. Jänner stammen elf aus Groß Gerungs.

Fast 4.500 für Tests angemeldet

Bei einer weiteren Testaktion finden in den Gemeinden am 16. und 17. Jänner wieder Schnelltests statt. 4.469 waren im Bezirk Zwettl zuletzt dafür angemeldet. „Die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister und ihre Teams haben schon bei der ersten Flächentestung bewiesen, dass die Abwicklung bestens funktioniert. Vor allem den vielen Freiwilligen gilt dafür ein großes Dankeschön. Sie leisten einen wertvollen Dienst für unsere Gesellschaft“, betont Nationalsratsabgeordneter Lukas Brandweiner.