Die Müllgebühren bleiben 2019 gleich. Trotz zusätzlicher Papierentleerung bleibt Preis seit 15 Jahren gleich.

Von René Denk. Erstellt am 11. Januar 2019 (04:00)
René Denk
Die Schneemassen der Vorwoche stellten die Mitarbeiter des Zwettler Abfallverbandes unter besondere Herausforderungen. Im Bild: Abfallverbands-Geschäftsführer Josef Baireder mit den Mitarbeitern Christian Grahofer und Philipp Winter.

Gute Neuigkeiten für 2019 hat Abfallverband-Geschäftsführer Josef Baireder: Obwohl es durch den Weihnachtsmüll heuer zusätzliche Abfuhren gab, wurde die Müllgebühr 2019 nicht angehoben.

Sechs mal wurde bisher in den Gemeinden die Altpapiertonne entleert. In den Gemeinden, die bei der Entleerung im Terminkalender weiter weg von Weihnachten waren, wurde 2016 und 2017 bereits eine siebente Entleerung durchgeführt. 2018 wurde diese flächendeckend eingeführt. Wegen den Feiertagen war dies eine besondere Herausforderung für das ganze Abfallwirtschaftsteam, denn an manchen Tagen musste doppelt so viel gearbeitet werden, als sonst.

„Was wir schon ganz klar sehen, ist, dass die Kartonagen und Papiermengen steigen. Das sehen wir auch deutlich in den Altstoffsammelzentren“, meint der Geschäftsführer. Im Vergleich zu einem durchschnittlichen Monat käme im Jänner die doppelte Menge an Kartonagen zusammen, genauso beim Papier, wofür vor allem der Onlinehandel verantwortlich sei. Die Entsorgung funktionierte aber bestens, freut sich Baireder.

Müllgebühr ist seit 15 Jahren gleich hoch

„Ich bin froh, dass wir auch 2019 keine Müllgebührenerhöhung durchführen müssen. Bereits seit dem Jahr 2004 haben wir nicht mehr erhöht“, streicht Baireder hervor, dass die Müllgebühr im Bezirk nun schon seit 15 Jahren gleich hoch ist.

Die reine „Müllsackabfuhr“ für Einpersonenhaushalte, die bisher angeboten wurde, gibt es ab 2019 nicht mehr. Jeder Haushalt muss verpflichtend zumindest den kleinsten Restmüllbehälter mit 120 Litern Füllmenge daheim stehen haben, die 13 mal pro Jahr entleert werden. „Bei außerordentlichem Mehrbedarf kann hier natürlich der Müllsack noch dazugestellt werden“, erklärt der Abfallverbandsgeschäftsführer im NÖN-Gespräch. Diese Säcke seien auch weiterhin auf den Gemeindeämtern erhältlich.