Einsatzbereitschaft ist sichergestellt. Das Rote Kreuz und die freiwilligen Feuerwehren im Bezirk sind für Krise gut gerüstet.

Von Karin Pollak. Erstellt am 17. März 2020 (11:48)
Rotes Kreuz-Geschäftsführer Manfred Ehrgott./Bezirksfeuerwehrkommandant Franz Knapp.
Archiv/ Füxl

 

Franz Knapp, Bezirksfeuerwehrkommandant Zwettl, sagt zur Lage für die Floriani: „Alle Feuerwehrmitglieder halten sich an die Vorgaben. Es wurden alle Übungen, Schulungen und Veranstaltungen abgesagt. Das reicht von den geplanten Abschnittsfeuerwehrtagen über Zankerlschnapsen bis zum Wissenspiel für die Feuerwehrjugend.“ Einsätze würden uneingeschränkt ausgeführt. „Da haben wir sowieso unsere Ausrüstung, zu der auch Handschuhe gehören. Wichtig ist auf jeden Fall, auf einen selbst zu schauen und abzuwarten.

Auch beim Roten Kreuz ist die Einsatzbereitschaft weiter sichergestellt, versichert Geschäftsführer Manfred Ehrgott: „Krankentransporte sind weniger geworden, wir fahren hauptsächlich Rettungsdienste sowie Dialyse- und Strahlenbehandlungen. Wir setzen bei den Mitarbeitern auf Rufbereitschaft. Ich hoffe, das Personal so lange stemmen zu können, bis die Krise überwunden ist.“ Der Coronavirus sorge aktuell für einen Mehraufwand beim Putzen der Autos: „So viel gewischt und gereinigt haben wir noch nie“, sagt Ehrgott. Er kritisiert gleichzeitig, dass auch im Bezirk über das Wochenende noch „Megapartys stattgefunden haben, wo die Leute noch mehr zusammenkommen. Das ist bescheuert.“