Erstkommunion & Firmung: Ein Feiern mit Hürden. Seelsorger, Firmbegleiter und eine Mutter erzählen von ihren Plänen mit Kindern und Jugendlichen.

Von Markus Füxl und Karin Pollak. Erstellt am 05. Mai 2021 (04:25)
Kirchschlags Bürgermeisterin Christina Martin mit ihren beiden Erstkommunionkindern Klara und Jakob.
Reinhard Hofbauer, Reinhard Hofbauer

Viele Kinder und Jugendliche haben traditionell mit den Erstkommunionen und Firmungen vorwiegend ihre „großen“ Tage. Coronabedingt werden, wenn überhaupt, aus den großen nur kleine Feiern. Die NÖN hörte sich im Bezirk um, wie diese Feiern tatsächlich abgehalten werden können.

Firmung verschoben. Einer, der schon vielen Jugendlichen das Sakrament der Firmung gespendet hat, ist Abt Johannes Maria Szypulski vom Stift Zwettl. „Auch heuer werde ich Firmungen durchführen, aber nur in kleinem Rahmen und so, wie die Coronavorgaben es zulassen“, betont Szypulski. Vorwiegend werden die Firmlinge in zwei Gruppen gefirmt. „Dann gibt es vormittags und nachmittags die Firmungsgottesdienste.“ In Stift Zwettl selbst werde es im Frühjahr keine Firmung geben. „Heuer habe ich noch keine einzige Firmstunde abhalten können. Wir haben daher unsere Firmung auf den 24. Oktober verlegt. Das wurde mit den Eltern der zehn Firmlinge so vereinbart. Wir haben schon eine Firm-WhatsApp-Gruppe gegründet“, erklärt der Abt.

Die Erstkommunion im Stift Zwettl wird am 16. Mai durchgeführt. „Diese Messe ist aber nur Erstkommunionkindern und deren Familien vorbehalten.“ Die 2020 abgesagte Erstkommunionfeier wurde am Palmsonntag „nachgefeiert“.

Sechs Personen pro Erstkommunionkind. In den Pfarren Schwarzenau und Großhaselbach sind die Planungen für die Erstkommunionfeiern schon abgeschlossen. „Wir haben eine einheitliche Vorgangsweise an den beiden Terminen“, betont Pfarrgemeinderats-Obmannstellvertreter Reinhard Poppinger. In Großhaselbach wird am Muttertag gefeiert, am 23. Mai in Schwarzenau. Pro Erstkommunionkind dürfen sechs Personen mit in die Kirche kommen, die namentlich genannt werden müssen. Es gibt Ordnerdienste, zugewiesene Sitzplätze, keinen Chor. Im Anschluss an die Messfeiern soll es Agapen im Kleinen geben – im Freien, wenn möglich. Betreffend Firmvorbereitung gibt es schon Anmeldungen. Wann diese startet, sei noch offen.

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