Feuerwehren atmen leicht auf. Nur fünf Floriani dürfen sich derzeit treffen, bald ist das für zehn erlaubt. Treffen sind nur im Freien erlaubt, Mindestabstand muss eingehalten werden.

Von Karin Pollak. Erstellt am 16. Mai 2020 (05:37)
Franz Knapp freut sich über die Lockerungen für die Feuerwehren.
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Etwas Betrieb kehrt wieder in die Feuerwehrhäuser ein, abseits von den Einsätzen dürfen sich jetzt wieder fünf Personen treffen.

„Die Zusammenkünfte von den fünf Feuerwehrmitgliedern dürfen aber nur im Freien stattfinden, der Mindestabstand muss natürlich eingehalten werden“, zeigt Bezirksfeuerwehrkommandant Franz Knapp auf. Somit können zumindest Maschinistenübungen und die Einschulung neuer Mitglieder auf den diversen Geräten durchgeführt werden. „Bisher ist bei unseren Feuerwehren alles auf Stillstand gewesen. Natürlich sind die Einsätze wie gewohnt abgelaufen. Aber in vielen Orten ist die Feuerwehr der einzige Ort von Zusammenkünften, es gibt ja oft nicht einmal ein Gasthaus, auch die Milchhäuser sind schon lange zu“, meint Knapp.

Ab Mitte Mai könne bereits mit zehn Personen im Freien Schulungen abgehalten werden. „Übungen von Wettkampfgruppen sind aber weiterhin untersagt.“ Auch der Betrieb in den Kantinen der Feuerwehrhäuser sei noch nicht möglich: „Aber ab 15. Mai sind die Gasthäuser wieder offen. Wir Floriani sollten ja auch die Gastronomie unterstützen und unseren Kaffee oder das Bier nach einer Schulung in den örtlichen Gastronomiebetrieben konsumieren“, meint Kommandant Franz Knapp, der sich über den Betrieb bei den Feuerwehrwehrhäusern freut.