In Internetfalle getappt: 15.000 Euro an "Online-Broker" überwiesen

Ein 50-Jähriger aus dem Süden des Bezirkes Zwettl dürfte in eine Internetfalle getappt sein. Er ist jetzt um 15.000 Euro ärmer.

Erstellt am 18. Oktober 2021 | 09:20
Betrug Symbolbild
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Foto: shutterstock.com/fizkes

Der 50-Jähriger erhielt laut Polizei mehrere Anrufe von einem angeblichen „Onlinebroker“. Dieser verleitete sein Opfer, 15.000 Euro auf ein Konto einer Internetplattform zu überweisen. Der 50-Jährige erhoffte sich dadurch lukrative Aktien- und Kryptowährungs-Investments und somit finanzielle Gewinne. Im Zuge der Registrierung als Onlinekunde gewährte das Opfer dem unbekannten Broker Zugriff auf sein EDV-System – das Auslesen von persönlichen Daten könne laut Polizei nicht ausgeschlossen werden.

Der 50-Jährige überwies die geforderte Summe, danach stellte der Onlinebrowser den Kontakt ein, worauf der Geschädigte Anzeige bei der Polizei erstattete.

Laut Polizei soll es sich bei dieser Online-Plattform um eine Tätergruppierung handeln, die mit unzähligen Schein- und Tarnfirmen operiert. Das einbezahlte Geld wird bei diesen nicht angelegt, sondern verschwindet im kriminellen Netzwerk. Dieser Vorfall wird bei der Staatsanwaltschaft Krems angezeigt.