Radverein Kosmopiloten freut sich über Zulauf. Größere Veranstaltungen der Kosmopiloten mussten abgesagt werden, aber private Ausfahrten wurden mehr.

Von Angelika Koll. Erstellt am 24. Juni 2020 (04:29)
Symbolbild 
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Einen Aufschwung bei den Kinderausfahrten konnte Michael Bernhard vom Radverein Kosmopiloten erkennen. „Wir hatten auch zwei neue Kinder, die noch nie mitgefahren sind“, erzählt er. Ausfahrten für die Erwachsenen habe man bisher noch keine organisiert. Bernhard betreut fünf Radwege mit der Beschilderung und es sei doch zu einem Anstieg an Radfahrern gekommen. Außerdem gibt er an, erst kürzlich von Destination Waldviertel die Information erhalten zu haben, dass der Verkauf der Radweg-Karte angestiegen ist.

Michael Bernhard von den Kosmopiloten schätzt sich beim Radfahren viel ansehen zu können.
privat

Größere Veranstaltungen der Kosmopiloten wurden für dieses Jahr bereits abgesagt, denn dabei habe man 300 bis 400 Starter. Es wird also bei privaten Touren bleiben müssen. Dafür seien die Zwettler Radwege in den letzten Jahren laut Bernhard aber besser geworden. Bei dem Radweg, der mitten durch die Bezirkshauptstadt geht, sind Ausbauten beziehungsweise Verbesserungen natürlich den historischen Gegebenheiten der Stadt unterworfen. Der KTM Radweg führt im Bereich des Bahnhofs außerdem über Stufen, „aber es wird schwierig, die Routenführung zu verlegen. Dazu bräuchten wir ein Entgegenkommen der ÖBB“, sagt Bernhard.

Er schätzt am Radfahren vor allem, dass man sehr viel von der Umgebung sieht, insbesondere mit einem E-Bike, mit dem man leicht 60 Kilometer zurücklegen kann. Die Thayarunde würde sich etwa anbieten. Besitzt man nicht gerade ein teures Elektrofahrrad, sind die Servicekosten für den fahrbaren Untersatz außerdem sehr gering. In die Arbeit fährt Bernhard persönlich nicht mit dem Rad. „Bei mir wäre das einfach zu weit, aber ich kenne viele, die täglich mit dem Rad in die Arbeit fahren.“ Dadurch könne man sich sogar eine steuerliche Erleichterung verschaffen.