Benjamin Gröblinger: „Singen ist meine große Leidenschaft“

Erstellt am 28. Juni 2022 | 05:48
Lesezeit: 2 Min
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Benjamin Gröblinger ersang sich den dritten Platz beim Bundeswettbewerb von „prima la musica“ in seiner Kategorie. Es begleitete ihn am Klavier sein Lehrer Gottfried Rainel.
Foto: privat
Benjamin Gröblinger (17), Schüler an der Regionalmusikschule Waldviertel-Mitte, ersang sich den dritten Platz beim Bundesbewerb von „prima la musica“ in Vorarlberg.
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Insgesamt nahmen 885 junge Musiker zwischen zehn und 21 Jahren in 540 Wertungen am heurigen Bundeswettbewerb von „prima la musica“ in Feldkirch (Vorarlberg) teil. Darunter auch Benjamin Gröblinger (17), der in der Kategorie „Gesang“ den dritten Platz erreichte. Unterrichtet wird er in der Regionalmusikschule Waldviertel-Mitte von Gottfried Rainel, der den talentierten Bariton Benjamin Gröblinger beim Bundeswettbewerb am Klavier begleitete.

Benjamin Gröblinger trat zum zweiten Mal bei „prima la musica“ an und schaffte es heuer in den Bundesbewerb. Sein Auftritt war am Sonntag in der Musikschule. „Ich gestehe, auf der Bühne war ich dann nervös. Aber durch die Interaktion mit dem Publikum, als ich merkte, es hat Freude, ist die Nervosität vergangen“, so Gröblinger. Vier Stücke musste er vor der Jury vortragen mit einer Gesamtzeit von zwölf Minuten, die Lieder waren Vittoria mio core (Giacomo Carissimi), Der Vogelfänger bin ich ja (W. A. Mozart), Die Könige (Peter Cornelius) und Rabap Zibap (Peter Wehle).

Leider konnte er bei der Preisverleihung nicht dabei sein, weil er am Montag zur Schule musste. „Aber ich habe am Montag in der Früh erfahren, dass ich den dritten Platz in meiner Kategorie erreicht habe“, freut sich der junge Sänger mit Baritonstimme. Wie es nun weitergeht? „Egal wie es kommt: Ich werde mit dem Singen nicht aufhören, es ist meine Leidenschaft, ich kann es nicht loswerden“, so Gröblinger. Er wurde von einem Juror eingeladen, in den Betrieb der Musikhochschule in Penzing hinein zu schnuppern. Sein Lehrer Gottfried Rainel dazu: „Das war überraschend und ist fast noch mehr Auszeichnung als der Preis selbst.“

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