15 Jahre Zwettlbad gefeiert – neue Pächter gesucht. Zum Jubiläum gab es ein Fest im Freibad. Neue Pächter werden gesucht, 1,4 Millionen Gäste-Marke wird noch 2019 geknackt werden.

Von René Denk. Erstellt am 10. Juli 2019 (04:55)

Eigentlich „verdankte“ man es auch den Hochwässern von 2002, dass das Zwettl-bad neu gebaut wurde. 15 Jahre sind seit der Eröffnung des etwa 6,5 Millionen Euro teuren Bads am 3. Juli 2004 vergangen — Grund genug, um am Samstag mit rund 600 Badegästen bei vergünstigtem Eintritt zu feiern.

Wie bestellt herrschte auch bestes Badewetter, die Temperatur des Außenbeckens lag bei 26 Grad. Zorbingbälle, Hüpfburg, Riesen- und Bewegungsspiele, Mal- und Bastelstation wurden unter anderem an diesem Tag angeboten. Weiters wurden die treuesten Badbesucher seit der ersten Stunde geehrt: Edeltraud Böhm, Sonja Penz und Claudia Zwölfer.

„Bei 85.000 Gästen muss das locker zu schaffen sein“Josef Zlabinger will die 1,4 Millionen-Besuchermarke heuer knacken.

Das „Zwettlbad“ wird heuer noch die 1,4 Millionen-Gäste Marke knacken, ist sich Sportstadtrat Josef Zlabinger sicher. Derzeit liege man bei rund 1,380.000 Gästen. „Bei 85.000 Gästen im Durchschnitt der letzten Jahre muss das locker zu schaffen sein“, meint Zlabinger. Zudem besuchten schon über 100.000 Schüler das Bad, alleine 2018 waren es rund 12.500.

Die Stadtgemeinde investiert laufend in das Bad, um es attraktiv und gut in Schuss zu halten. In jüngerer Vergangenheit gestaltete man etwa 2014 den Ruheraum des Saunabereiches neu. Auch die Sauna wurde modernisiert. 2017 und 2018 erfolgte eine komplette Dachsanierung, um dem Bad langfristig viel massivere Sanierungsarbeiten zu ersparen. Mit der neuen Dachkonstruktion wurde als Energiespar- und Umweltmaßnahme auch gleich eine neue und effizientere Solaranlage installiert.

Für Mitte September werden aber auch neue Pächter gesucht, sagt Zlabinger. Eva und Ladislav Danji werden nach den Revisionsarbeiten das Bad-Buffet nicht mehr betreiben. Sie versorgten die Gäste seit 2014. „Bis 31. Juli können sich Interessenten am Stadtamt bewerben“, erklärt der Sportstadtrat im NÖN-Gespräch.