Kollision: Gmünder getötet, Kleinkind verletzt. Gmünder starb nach Zusammenstoß bei Bösenneunzen. Ein 31-jähriger Schweiggerser Familienvater musste ins Horner Spital geflogen werden, Frau und Sohn verletzt.

Erstellt am 23. Mai 2018 (08:12)
Bei einem Zusammenstoß wurde ein Schweiggerser Familienvater in seinem Wagen eingeklemmt. Ein Gmünder verstarb noch an der Unfallstelle.
FF Zwettl-Stadt

Zu einem tragischen Unfall kam es am 22. Mai gegen 14.45 Uhr auf der L 68, der einen Gmünder das Leben kostete.

Der 46-jährige war mit seinem Auto von Zwettl Richtung Limbach unterwegs. Im Bereich der Abzweigung nach Bösenneunzen kam er aus noch ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn und stieß frontal mit einem entgegenkommenden Auto zusammen. In diesem befanden sich ein 31-jähriger Lenker aus der Gemeinde Schweiggers sowie seine Gattin und der zweijährige Sohn, die auf der Rückbank saßen. Durch die gewaltige Wucht des Aufpralls wurden beide Fahrzeuge in den Straßengraben geschleudert, und zwar jeweils auf der Straßenseite der Spur der Fahrtrichtung.

Der Gmünder war offensichtlich nicht angegurtet, wurde im Fahrzeug eingeklemmt und verstarb noch an der Unfallstelle. Der Schweiggerser Familienvater wurde ebenfalls eingeklemmt. Mit der hydraulischen Rettungsschere wurde der Verunfallte von der Feuerwehr aus dem Wrack geschnitten. Er wurde mit dem Notarzthubschrauber Christophorus 2 mit Verletzungen unbestimmten Grades in das Horner Krankenhaus geflogen.

Sieben Feuerwehren mit 62 Mann im Einsatz

Der Rettungswagen brachte seine Frau und seinen Sohn mit Verletzungen in das Zwettler Spital. Untersuchungen des Atemluftalkoholgehaltes konnten nicht durchgeführt werden. Die L68 war bis 17.45 Uhr gesperrt. Der Verkehr konnte örtlich umgeleitet werden. Sieben Feuerwehren waren mit elf Fahrzeugen und 62 Mann im Einsatz.

Der Verstorbene war verheiratet und hinterlässt keine Kinder. Er arbeitete seit Jänner 2015 bei der Kastner Gruppe in Zwettl als Lkw-Lenker und fuhr ausschließlich für „Biogast-Touren“. Er zog erst vor wenigen Jahren ins Waldviertel. Firmenchef Christof Kastner zeigte in einer ersten Reaktion große Betroffenheit: „Er war ein sehr zuverlässiger und beliebter Lkw-Lenker, der Kunden und Kollegen mit seiner positiven Art motivierte. Wir trauern um einen Menschen, der sich im Waldviertel niederließ und eine große Lücke im Kastner-Team hinterlässt.“

Sieben Feuerwehren mit insgesamt 62 Mann waren nach einem Unfall bei Bösenneunzen im Einsatz.
FF Zwettl-Stadt