Schnelleres Surfen in Zwettl. A1 und Kabelplus bauen Glasfasernetz bis Ende 2019 in und rund um Zwettl aus.

Von Markus Füxl. Erstellt am 06. März 2019 (05:01)
shutterstock/zentilia
shutterstock/zentilla

Auf schnelles Internet können sich Zwettler 2019 freuen. A1 und Kabelplus, ein Konzernunternehmen der EVN, bauen in der Stadt und in Ortschaften rund um die Stadtgemeinde das Breitband-Netz aus.

Bereits im letzten Jahr gliederte Kabelplus das gesamte Netz von Kabel TV Zwettl in ihr Netz ein und bietet ihre Dienste mit TV und Internet mit bis zu 300 Mbit/s nahezu im gesamten Gebiet der Stadt Zwettl an rund 1.400 Haushalte an.

"Die Versorgung mit Breitband ist ein wichtiges Qualitätskriterium für Zwettls Bevölkerung und Betriebe."Vizebürgermeister Johannes Prinz.

Gleichzeitig hat Kabelplus in Zwettl eine erste Wohnhausanlage mit etwa 20 Haushalten in der Südhangstraße mit Fiber-to-the-Home (FTTH) versorgt. Dabei reichen die Glasfasern bis in die Wohnung.

Heuer wird Kabelplus die Katastralgemeinde Rudmanns in einem gemeinsamen Projekt mit der EVN Tochter Netz NÖ (Gas) und der Gemeinde Zwettl (Wasser, Kanal), mit FTTH versorgen.

Außerdem erfolgt bei allen Kanal- und Wassergrabungen in Zwettl eine Umstellung auf Glasfaser. Das Netz wird dabei schrittweise umgestellt. Daneben wird das bestehende Netz laufend modernisiert.

„Das Netz in Zwettl wird daher mit Übertragungsraten von 300 Mbit/s und mehr bis 2030 jedenfalls ‚state of the art‘ sein und den zukünftigen Anforderungen gerecht werden“, sagt EVN-Pressesprecher Michael Kovarik.

44 neue Schaltstellen rund um Zwettl

Rund um Zwettl werden von A1 44 neue Schaltstellen errichtet, die mit Glasfaserleitungen an das A1 Netz angebunden sind. Durch den Ausbau sollen knapp 4.000 Haushalte und Gewerbebetriebe glasfaserschnelles Internet mit Datenübertragungen bis zu 300 Mbit/s im Download und 30 Mbit/s im Upload sowie die Möglichkeit erhalten, mit A1TV Kabelfernsehen in hochauflösender Qualität zu empfangen.

Wo genau die Schaltstellen errichtet werden und welche Ortschaften damit an das Netz angebunden werden, kann Pressesprecher Martin Rohlik zum aktuellen Zeitpunkt aber nicht sagen.

Auf der Strecke von den Schaltstellen zu den Haushalten sollen die Kupferleitungen unverändert bestehen bleiben. Diese Methode ermöglicht auf den bestehenden Leitungen - ohne zusätzliche Verlege-Arbeiten in Wohnungen oder Häusern - die Übertragung von Bandbreiten bis zu 300 Mbit/s. Diese Schaltstellen gelten aber auch als direkte Zugangspunkte für FTTH-Anbindungen.

Zwettls Vizebürgermeister und Breitbandbeauftragter Johannes Prinz freut sich, dass Übertragungsraten von 300 Mbit/s garantiert werden: „Eine der ersten Fragen von Bürgern, gleich nach Auskünfte zur Miethöhe, ist, ob es schnelles Internet gibt.“

Umfrage beendet

  • Wie wichtig ist schnelleres Internet für Zwettl?