Großübung in Allentsteig abgeschlossen. 150 Übungsszenarien wurden durchgeführt, rund 2.300 Soldaten waren bei der multinationalen Übung am Truppenübungsplatz Allentsteig im Einsatz.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 03. Dezember 2019 (14:48)

21 Tage dauerte die multinationale Übung „European Advance 2019“ am Truppenübungsplatz (TÜPl) Allensteig. Am 29. November rückten die 2.300 Soldaten wieder in ihre Kasernen ein.

Im Zentrum der Übung stand die nationale Zertifizierung des österreichischen Logistikbataillons der EU-Battlegroup. Dieses Bataillon hatte dazu mehr als 150 Übungsszenarien zu bewältigen. Sie reichten von der Versorgung von EU-Truppen mit mehr als 500.000 Litern selbst aufbereiteten Wassers, 400 Tonnen Übungsmunition, 30 Tonnen Verpflegung und Treibstoff unter enormen Zeitdruck über den simulierten Motorschaden unter Bedrohung bis zur Abwehr von Hinterhalten und Bombenangriffen.

Dabei kamen mehr als 70 gepanzerte Fahrzeuge, über 200 Räderfahrzeuge und zwölf Luftfahrzeuge zum Einsatz.

Karl Krasser, Kommandant der 3. Jägerbrigade, erklärte bei einem Rundgang den Besuchern den Ablauf der Übungen. Auf der urbanen Trainingsanlage Steinbach am TÜPl wurden die Besucher zu den Beobachtungsplätzen geführt. Dabei konnten sie sich vor Ort ein gutes Bild von der aktuellen militärischen Ausstattung der Truppen machen.

Den Abschluss bildete das gemeinsame Mittagessen im Felde (Kulturstadl) mit vielen Informationsgesprächen mit den übenden Soldaten.

Es folgten noch das gemeinsame Antreten aller Teilnehmer der Gefechtsvorführung und eine Übergabe von Erinnerungsmedaillen an die Kompaniekommandanten.