Einbruch bei Red Zac Mengl in Zwettl. Eine negative „Bescherung“ gab es für die Mengls während der Weihnachts-Feiertage: In der Nacht auf den 27. Dezember brachen Unbekannte in den Red Zac in der Zwettler Landstraße ein.

Von Markus Füxl. Erstellt am 27. Dezember 2020 (19:12)
Die Einbrecher schlugen eine Vitrine ein und stahlen daraus mehrere Handys.
privat

Einbruch mitten im Lockdown: Unbekannte drangen in den Red Zac in Zwettl ein und schlugen eine Handy-Vitrine ein. Die Täter gelangten gegen 4 Uhr Früh über die Vorderseite des Geschäfts in den Innenraum: „Die Tür hat standgehalten, die Türschnalle war aber herausgerissen“, sagt Mengl im Gespräch mit der NÖN. Eine Alarmanlage habe zwar angeschlagen, die Diebe hatten sich in nur wenigen Minuten wieder aus dem Staub gemacht. In der Früh sah Mengl die automatische Benachrichtigung der Alarmanlage auf dem Handy und fuhr sofort zum Shop. Er dachte noch an einen Fehlalarm: „Da hab ich dann die Bescherung gesehen.“

Die Einbrecher steuerten die Handyabteilung in der Mitte des Geschäfts an. Dort schlugen sie eine Vitrine auf und bedienten sich. Wieviel genau fehlt und wie hoch der Sachschaden ist, muss Mengl erst erheben: „Es müssten 20 bis 25 Handys sein, die fehlen. Wir müssen erst noch den Bestand überprüfen.“

In der Eile sind den Einbrechern auch einige Handys auf der Flucht ins Freie runtergefallen. Fernseher und andere Geräte ließen sie links liegen: „Sie waren offenbar in Eile und haben es gezielt auf die Handys abgesehen. iPhones haben doch einen gewissen Wert. Sie dürften leicht verkaufbar sein“, weist Mengl auf einen entsprechenden Schwarzmarkt hin, und: „Ich hätte nicht gedacht, dass im Lockdown eingebrochen wird...“

Den Schaden hat Mengl noch am Sonntag aufgeräumt, die Tür behelfsmäßig repariert und wieder versperrbar gemacht. Das Geschäft darf als Dienstleister im Telekom-Bereich auch im Lockdown geöffnet sein: „Morgen um 9 Uhr sperren wir ganz normal auf – halt mit einer Vitrine weniger“, sagt Mengl. Auf Facebook schrieben er und seine Ehefrau Tanja Mengl vom „Schaumkrönchen“ für das ohnehin schwierige Jahr: „2020 haken wir ab“, sagt der Geschäftsmann zur NÖN.