Zwettl unter den größten zehn Pfarren. Der Pfarre Zwettl gehören fast 3.900 Katholiken an. Eine Klausur mit den Pfarrgemeinderäten im Herbst soll die Weichen für die Zukunft stellen.

Von Susanne Bauer. Erstellt am 17. Mai 2019 (04:00)
Susanne Bauer
Thomas Kuziora ist Pfarrmoderator der Pfarre Zwettl, die zu den zehn Größten im Diözesangebiet St. Pölten gehört. Im NÖN-Gespräch erzählt er, wie er seine Aufgabe als Pfarrmoderator sieht.

„In der Pfarre Zwettl steht das gemeinsame Tun und Wirken im Vordergrund“, erzählt Pfarrmoderator Thomas Kuziora. Das ist neben dem weitläufigen Gemeindegebiet mit ein Grund, warum die Pfarre Zwettl zu den größten Pfarren in der Diözese St. Pölten zählt.

Neben seinem 24-köpfigen Pfarrgemeinderatsteam und Pfarrsekretärin Gabriele Bernhard gibt es auch viele weitere Helfer aus der Kirchengemeinde, denen Kuziora ein „großes Vergelt’s Gott“ ausspricht. Zwettl zählt zu den größten der 422 Pfarren im Gebiet der Diözese St. Pölten. Mit 3.895 Kirchenmitgliedern reiht sie sich auf Platz zehn ein.

„Gemeinsamer Weg ist besonders wichtig!“

Mit diesem Ergebnis überraschte die NÖN Thomas Kuziora, der seit 2016 in Zwettl als Pfarrmoderator tätig ist. Er sei sich zwar über die Größe seines Einsatzgebietes und die hohe Mitgliederzahl bewusst gewesen, aber der Umstand dass die ihm anvertraute Pfarre zu den größten Zehn gehöre, war für ihn neu.

„Um alle Menschen in der Kirchengemeinde zu erreichen, ist es wichtig, einen gemeinsamen Weg zu gehen“, betont er, dass dies bei seiner Arbeit im Vordergrund steht. So ist auch für Herbst eine Klausur zum Thema Zukunft mit dem Pfarrgemeinderat geplant, wo man sich mit der Frage, welche Angebote braucht es in der Pfarre, auseinandersetzen wird.

Besonders wichtig ist ihm in seiner Funktion als Pfarrmoderator, bodenständig zu sein sowie offen auf die Menschen zuzugehen und sie in ihren Anliegen bestmöglich zu unterstützen. „In Zwettl trifft Jung auf Alt, und das finde ich spannend“, sagt der Pfarrmoderator im Gespräch.

Manchmal gesellen sich zu den fast 4.000 Kirchenmitgliedern in der Pfarre noch weitere dazu. „Es ist keine Seltenheit, dass Personen von außerhalb zum Gottesdienst nach Zwettl kommen oder ihre Kinder hier taufen lassen, da sie sich mit der Pfarre verbunden fühlen. Manchmal kommen sie sogar aus anderen Bundesländern“, sagt Kuziora. Das habe auch damit zu tun, dass sein Vorgänger Dechant Franz Kaiser die Pfarre maßgeblich geformt und über die Grenzen hinaus bekannt gemacht hat.

Auch das Thema Gemeinschaft hat eine hohe Bedeutung in der Pfarre Zwettl. So wird ein großes Pastoralprogramm für Jung und Alt angeboten (siehe http://pfarre.kirche.at/zwettl).