Arbesbach musste Wasser zukaufen. Wasserstand in Arbesbach war „so niedrig wie noch nie“, sagt Bürgermeister Hennerbichler. 100 Kubikmeter Wasser zugekauft.

Von Markus Füxl. Erstellt am 12. Dezember 2019 (16:57)
Symbolbild
EVN Rumpler

Maßnahmen gegen einen möglichen Wasserengpass musste Bürgermeister Alfred Hennerbichler einleiten. Weil der Wasserstand in den drei Wasserreservaten der Gemeinde Arbesbach abgesunken war, wurden insgesamt 100 Kubikmeter Wasser von der EVN angekauft.

Bürgermeister Alfred Hennerbichler: „So wenig Wasser wie noch nie.“
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„Wir wollen damit verhindern, dass es überhaupt zu einem Engpass kommt. Gerade zu Weihnachten sind oft Verwandte auf Besuch und der Wasserverbrauch steigt“, erklärt Hennerbichler. Insgesamt vier Tankwagen sind in den vergangenen Tagen eingetroffen. „Es gab noch nie so wenig Wasser aus unseren Quellen, wie jetzt. Auch die Landwirte haben sich bei mir schon gemeldet“, sagt der Bürgermeister.

Obwohl der Verbrauch in der Gemeinde gering sei, zeige der geringe Niederschlag seit Mai seine Folgen. Im Sommer verbrauche die Gemeinde im Schnitt 100 Kubikmeter Wasser pro Tag, aktuell etwa 70. Der tägliche Zulauf beträgt gerade aber nur 63 Kubikmeter. „Jetzt sind unsere drei Reservate mit insgesamt 290 Kubikmeter wieder aufgefüllt“, sagt Hennerbichler.

Bereits im Gemeindebrief habe er darauf hingewiesen, mit dem Wasser sorgsam zu haushalten. Die Kosten für die aktuelle Wasserzulieferung belaufen sich auf etwa 1.500 Euro.

Für das Frühjahr 2020 überlege Hennerbichler, eine Tiefenbohrung zu machen, um eine neue Quelle zu erschließen. Wann und wo das genau erfolgen soll, stehe noch nicht fest.