Wehr Oberkirchen bezog neues Heim. Floriani arbeiteten fast 10.000 Stunden in Eigenregie an neuem Heim. Lob von Besuchern.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 14. September 2021 (18:04)

Nach einer Bauzeit von drei Jahren war es vergangene Woche so weit: Die Freiwillige Feuerwehr bezog mit einem Festakt das um- und ausgebaute Feuerwehrhaus.

„Es waren sehr anstrengende, aber schöne Zeiten, die ich nicht missen möchte“, erzählte Kommandant Roland Binder. 9.373 Arbeitsstunden leisteten die Floriani in Eigenregie. „Ohne Kameraden und Helfer wäre dieses Projekt nicht in Erfüllung gegangen“, betonte Binder, der auch seinem Vorgänger Stefan Artner Dank aussprach.

Das Haus wurde um einen kompletten Stock ausgebaut, der bestehende Mannschaftsraum und die Garagen erneuert. Im Obergeschoß wurde etwa ein neues Büro gebaut, ebenso mehrere Toiletten und ein großer Veranstaltungsraum. Historische Ausstellungsgegenstände, wie die Gründungsurkunde, alte Helme, Werkzeug und eine fast 100 Jahre alte und von Franz Neunteufl restaurierte Tragkraftspritze finden jetzt in Glasvitrinen neuen Platz. ÖVP-Nationalratsabgeordneter Lukas Brandweiner zeigte sich beeindruckt: „Damit seid ihr wieder gut aufgestellt für die nächsten Jahre.“

Großes Lob von allen Seiten

Bezirkshauptmann Michael Widermann habe es beim Verkünden der fast 10.000 Arbeitsstunden „fast aufgestellt“, sagte er: „Ihr habt in eurer Freizeit gearbeitet, damit ihr anderen helfen könnt. Das ist das Prinzip Feuerwehr!“

Bezirksfeuerwehrkommandant Ewald Edelmaier wünschte allen Kameraden, dass sie heil zu ihren Familien kommen mögen: „Ihr habt mit dem Feuerwehrhaus einen tollen Platz mitten im Ort, der auch ideal für Einsatznachbesprechungen bei Kaffee oder Bier geeignet ist. Das spielt alle Stückln.“

In dieselbe Kerbe schlug ÖVP-Bürgermeister Maximilian Igelsböck: „Ich bin stolz darauf, dass wir gemeinsam das Projekt in dieser Perfektion vollenden konnten.“ Er lobte die Feuerwehr als wichtigen Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens, der gerade zur Coronazeit umso bedeutsamer sei.

Pfarrer Andreas Bühringer segnete das Haus und gleichzeitig auch das neu angekaufte Tanklöschfahrzeug.