Nur miteinander geht’s. Der Rohbau des neuen Echsenbacher Feuerwehrhauses steht. Bereits im Frühjahr 2018 will die Feuerwehr in ihr neues Haus einziehen.

Von René Denk. Erstellt am 21. September 2017 (03:55)
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Tag der offenen Baustelle für das Feuerwehrhaus Echsenbach. Im Bild: Hubert Kletzl, Florian Glaser, Erwin Nechwatal, Michael Hartner, Karl Holzmann, Wolfgang Mörzinger, Angelika und Roland Suter, Wolfgang Sinhuber, Martina Diesner-Wais, Jürgen Stundner, Josef Baireder und Rudolf Schwingenschlögl.

Zum „Tag der offenen Baustelle“ lud die Feuerwehr Echsenbach am 17. September ein.

Der mit rund 1,5 Millionen Euro veranschlagte Feuerwehrhaus-Rohbau ist fertig. Im Frühjahr 2018 will die Feuerwehr bereits umziehen. Kommandant Karl Holzmann betonte, dass die Feuerwehr bereits für die Abrissarbeiten des alten Gemeindeamtes knapp 3.000 freiwillige Stunden leistete. „Danke, dass ihr uns so helft und unterstützt“, wendete sich Holzmann an die Gemeinde und die Firmen Hartl Haus und Leyrer+Graf, die sich sehr bemüht hätten, der Feuerwehr beim Preis entgegenzukommen.

Hartl Haus errichtete das Gebäude für die Mannschaft, wo in Zukunft auch ein Raum für die Echsenbacher Jugend vorkommen wird. Leyrer+Graf errichtete die Fahrzeughalle.

Viele Pläne und Ideen...

Bürgermeister Josef Baireder betonte, dass es viele Pläne gegeben habe, Überlegungen, das Feuerwehrhaus mit einer Wohnhausanlage zu kombinieren, wurden letztendlich verworfen. Glücklich zeigte er sich über die Lösung, dass der Bauhof nach dem Umzug der Feuerwehr das alte Feuerwehrhaus in Zukunft mitnutzen wird und so auch die Platzprobleme des Bauhofes gelöst werden.

Das neue Feuerwehrhaus entspreche genau dem Bedarf der Ausrüstungsverordnung der Feuerwehr, in dem viele Vorgaben erfüllt hätten werden müssen. „Es ist sehr gut gelungen, das sieht man jetzt schon. Gott sei Dank gibt es im Waldviertel noch Firmen, die das Vereins- und Freiwilligenwesen unterstützen. Ohne sie ginge es nicht“, sagte Baireder und dankte für einen reibungslosen Ablauf. Nationalratsabgeordnete Martina Diesner-Wais freute sich, in eine Gemeinde zu kommen, „wo die Infrastruktur für die Bürger noch stimmt“. Sie gratulierte Baireder zu seinem Verhandlungsgeschick, denn sie glaube nicht, dass es in jeder Gemeinde für die Finanzierung eine Drittellösung (Land, Gemeinde, Feuerwehr) gäbe.