Zum 120 Jahr-Fest ein neues Auto. Zum Jubiläum Mannschaftstransportfahrzeug gesegnet.

Von Franz Pfeffer. Erstellt am 13. Juni 2019 (03:00)

Die Feuerwehr Niedernondorf konnte im Rahmen des zweitägigen Pfingskirtages am 9. Juni ihr 120-jähriges Bestehen feiern und ihr neues Mannschaftstransportfahrzeug (MTF) segnen lassen.

Der Sonntag begann mit einer Festmesse im Pfarrstadl, zelebriert von Feuerwehrkurat Thomas Tomski und Diakon Adolf Höbarth. Musikalisch umrahmt wurde dies von der Musikkapelle „Heimatklänge“ Groß Göttfritz unter der Leitung von Regina Kolm. Beim Festakt dokumentierte Kommandant Franz Gutmann den Werdegang der Feuerwehr Niedernondorf, beginnend mit der Gründung im Jahr 1899. In dieser 120-jährigen Zeitspanne waren 14 Feuerwehrkommandanten verantwortlich. Ein Meilenstein war die Segnung des neuen Feuerwehrhauses im Jahr 2009.

Die Ausrüstung wurde ständig erneuert. Eine größere Investition war der Kauf eines gebrauchten Tanklöschfahrzeuges und dreier Atemschutzgeräte 2014.

Die Segnung des neuen Mannschaftstransportfahrzeuges wurde von Feuerwehrkurat Thomas Tomski vorgenommen, als Patin fungierte die Ärztin Monika Steinkellner. Der Ford Transit bietet Platz für neun Mann, für Ausrüstung und hat einen permanenten Allradantrieb sowie 170 PS. Es kostete 70.000 Euro, 7.000 Euro steuerte das Land bei, 28.000 Euro übernahm die Marktgemeinde Waldhausen, den Rest von 35.000 Euro finanzierte die Feuerwehr.

„Gerade für kleine Gemeinden sind die Feuerwehren ein wichtiger Bestandteil des öffentlichen Lebens.“ Bürgermeister Christian Seper

Patin Monika Steinkellner meinte: „Ich fühle mich sehr geehrt, als Patin fungieren zu dürfen und wünsche den Kameraden, dass sie von ihren Einsätzen immer gut nach Hause kommen“.

Abschnittfeuerwehrkommandant-Stellvertreter Franz Müllner gratulierte zum Jubiläum und zur Segnung des neuen Fahrzeuges, er freute sich, dass heute jede Feuerwehr unterstützt und gefördert wird.

Bürgermeister Christian Seper meinte: „Gerade für kleine Gemeinden sind die Feuerwehren ein wichtiger Bestandteil des öffentlichen Lebens.“ Er forderte, die kleinen Feuerwehren und Gemeinden mit „der momentan herrschenden Verordnungswut“ und immer neuen Richtlinien nicht zu überfordern.

Feuerwehrkommandant Franz Gutmann bedankte sich bei allen Mitgliedern für ihren Einsatz und die freiwilligen geleisteten Stunden zum Wohle der Bürger.