Renner übergab Amt. Nach 20 Jahren übergab Willi Renner das Kommando der FF Ottenschlag an Elmar Ruth. Willi Wagner ist Stellvertreter.

Von Dieter Holzer. Erstellt am 12. Januar 2021 (12:59)
Auch einige Ernennungen wurden bei der Mitgliederversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Ottenschlag durchgeführt. Im Bild: Willi Renner, Paul Kirchberger, Elmar Ruth, Martin Bromnik, Willi Wagner und Michael Renner.
Dieter Holzer

Elmar Ruth ist der neue Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Ottenschlag. Er löst Willi Renner nach 20 Jahren ab. In einer Mitgliederversammlung am 6. Jänner wurden er und sein Stellvertreter Willi Wagner gewählt.

Willi Renner bedankte sich bei „seinen“ Feuerwehrmännern für die gute Zusammenarbeit, den Zusammenhalt und das Miteinander, das er zwanzig Jahre lang als Kommandant erfahren konnte. Er betonte, dass er stolz darauf ist, dass er eine sehr gut ausgerüstete Feuerwehr mit hervorragend ausgebildeten und engagierten Kammeraden übergeben kann. Ein nicht enden wollender Applaus und Standing Ovations folgten den Dankesworten.

Renner wurde zum Ehrenkommandanten

Für die Neuwahl hatte Bürgermeister Paul Kirchberger den Vorsitz. Im ersten, coronagerecht durchgeführten Wahlgang wurde der bisherige Oberverwalter Elmar Ruth zum neuen Kommandanten gewählt und Willi Wagner jun. zu seinem Stellvertreter. Kirchberger nahm sofort die Angelobung der neuen Funktionäre vor. Der Bürgermeister bedankte sich zudem bei Willi Renner, dass er sich 20 Jahre lang als Kommandant mit vollem Herzen und Freude engagiert hat. „Du hast dein organisatorisches Talent genutzt und bist mit deiner Leidenschaft für das Feuerwesen ein Vorbild für alle ehrenamtlich und freiwillig tätigen Menschen“.

Ruth ernannte Willi Renner auch sogleich zum Ehrenkommandanten. Weiters wurden der bisherige Kommandantstellvertreter Michael Renner und Hannes Krivetz zu Ehrenoberbrandinspektoren ernannt. Martin Bromnik wurde zum Leiter des Verwaltungsdienstes und damit zum Oberverwalter bestellt. Der neue Kommandant skizzierte danach einige seiner Vorstellungen. Die Arbeit der Führungskräfte soll stärker aufgeteilt werden. Die Nutzung des RLFA soll verlängert werden, aber in einigen Jahren wird eine Neuanschaffung nötig sein. Eine Adaptierung der Gebäude und der Mannschaftsräume ist vorgesehen. Dabei soll berücksichtigt werden, dass in den nächsten Jahren auch Feuerwehrfrauen Dienst machen werden.

Da im vergangenen Jahr keine Veranstaltungen stattfinden konnten, fiel sowohl das Sommerfest als auch die 150-Jahr Feier aus. Mit 38 Einsätzen waren in dem vergangenen Arbeitsjahr nur etwa die Hälfte der sonst üblichen Alarmierungen zu verzeichnen. Rund 2.000 Stunden wurde von den Feuerwehrmännern gearbeitet. Trotz der Einschränkungen konnte ein neues Einsatzfahrzeug MTFA in Dienst gestellt werden.