Neuer Trainingsplatz für Kicker. Der Trainingsplatz des Fußballvereins soll saniert werden. Wasserversorgung war zudem großes Thema der Sitzung.

Von Sebastian Dangl. Erstellt am 25. Februar 2021 (04:49)
Peter Sonnenberg

Bei der jüngsten Gemeinderatssitzung wurden die Weichen für ein erfolgreiches Projektjahr gelegt. Die Gemeinde hat auch in Coronazeiten einiges vor. Auch die Fortführung von Großprojekten aus dem Vorjahr waren wichtige Punkte auf der Tagesordnung.

Feuerwehrhaus auf gutem Weg

So wurde bereits letztes Jahr mit dem Bau eines neuen Feuerwehrhauses in Arbesbach begonnen. Der Rohbau ist soweit fertig. Jetzt wurden einige Aufträge für Detail- und Innenarbeiten vergeben. Der Auftragswert spielt sich im Bereich von rund 160.000 Euro ab. Die vergebenen Aufträge umfassen Arbeiten an Innenputz, Fußboden, Trockenbau, Fassade und Malerarbeiten. Bürgermeister Martin Frühwirth rechnet mit der Fertigstellung des Gebäudes im Jahr 2022.

Neuer Trainingsplatz für Fußballverein

Das zweite große Thema der Sitzung war die Sanierung des Trainingsplatzes für den UFC Arbesbach. Vom Fußballverein wurde in Absprache mit mehreren Firmen ein Konzept erstellt und vorgelegt. Der Platz soll umgebrochen und gefräst werden. Auch eine Planierung und Ebnung ist vorgesehen. Danach wird die Grünfläche neu angelegt und eine Bewässerungsanlage installiert. Die angepeilte Summe beläuft sich auf rund 18.000 Euro.

Bürgermeister Martin Frühwirth.
Gemeinde

„Der Platz war laut den Fußballern nicht mehr gut bespielbar“, erklärt Frühwirth. Mit der Sanierung soll der Schritt zu einem modernen Trainingsplatz gemacht werden. Der Platz sei insofern auch wichtig, um das Hauptspielfeld zu entlasten und zu schonen.

Bohrbrunnen wird weiter ausgebaut

Ein großes Thema ist in Arbesbach seit mehreren Jahren die Wasserversorgung. Wassermangel und Trinkwasserverunreinigung stellten die Gemeinde vor große Probleme. Ein Grundsatzbeschluss wurde jetzt verabschiedet. Dem Ausbau des im Vorjahr errichteten Bohrbrunnen sollte nichts im Weg stehen. 260.000 Euro sind für das Großprojekt vorangeschlagen. „Wir schicken das ganze Vorhaben auf den Weg und wollen so viel wie möglich heuer umsetzen, sollte es die finanzielle Situation zulassen“, schildert Bürgermeister Martin Frühwirth.

Neben der Wasserversorgung war auch im kleinen Rahmen ein Kanalausbau Thema. In Wiesenfeld wird das Kanalnetz um zwei Parzellen erweitert. Die Kosten sind bei 20.000 Euro.

Erweiterung der Umweltförderung 

Für den Bau von Regenwasserzisternen über fünf Kubikmeter wird die Gemeinde in Zukunft als Unterstützung 220 Euro beisteuern. „Das hilft zum einen bei der Bewusstseinsbildung für die Umwelt und zum anderen entlastet jeder Bau die Versorgung“, betont Frühwirth.