Politiker-Nationalmannschaft: Heimspiel folgt im nächsten Jahr

Erstellt am 19. Juni 2022 | 04:27
Lesezeit: 3 Min
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Lukas Brandweiner spielt im FC Nationalrat.
Foto: privat
Bei der Europameisterschaft der Parlamentarier in Lahti (Finnland) holte sich der FC Nationalrat den dritten Platz. Mit dabei: Nationalratsabgeordneter Lukas Brandweiner aus Groß Gerungs.
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Mit dem FC Nationalrat, einer überparteilichen Politikernationalmannschaft, trat Nationalratsabgeordneter Lukas Brandweiner die Mission „Europameister“ im finnischen Lahti in der letzten Maiwoche an. „Leider hat es diesmal nicht ganz gereicht, und wir mussten uns den Kollegen aus Deutschland und der Schweiz geschlagen geben. Wenigstens konnten wir uns gegen Gastgeber Finnland im Spiel um Platz drei durchsetzen“, berichtet Brandweiner nach seiner Rückkehr.

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Als Stürmer mit dabei: Lukas Brandweiner (vorne, Fünfter von links) mit dem Team vom FC Nationalrat bei der Europameisterschaft der Parlamentarier in Lahti (Finnland) Ende Mai.
Foto: Brandweiner

Das interparlamentarische Fußballturnier wird jährlich ausgetragen und findet nächstes Jahr in Österreich statt. „Es ist toll, dass sämtliche Fraktionen in der Mannschaft vertreten sind und man auch außerhalb des Parlaments ins Gespräch kommt. Auch wenn wir politisch gegensätzliche Standpunkte vertreten, Sport verbindet, und man kommt sich so auch näher,“ so der Zwettler Nationalratsabgeordnete Brandweiner.

Sport verbindet Politiker der Fraktionen

Lukas Brandweiner spielt, wenn es seine Zeit zulässt, auch beim USV Großschönau, der kürzlich den zweiten Meistertitel in der Hobbyliga fixiert hat.

Im FC Nationalrat bei der Europameisterschaft der Parlamentarier ist er schon das zweite Mal dabei, als Stürmer.

Es gab Trainingsspiele zur Vorbereitung, unter anderem gegen Teams der Statistik Austria und die Wiener Wirtschaft. „Wir wollten ja Europameister werden, das ist uns verwehrt geblieben, aber das holen wir nächstes Jahr bei der Heim-Europameisterschaft nach“, lacht Brandweiner durchs Telefon, während er in Wien zu Fuß von einem Termin zum anderen geht. „Das Schöne an dieser Mannschaft ist, dass alle Fraktionen dabei sind. Auch die Grüne Abgeordnete Agnes Sikka Prammer (Leonding) spielt mit uns mit.“

Neben dem Sportlichen sei das Positive am FC Nationalrat, dass die Politiker abseits vom politischen Diskurs zueinander finden. „Das ist eine gesunde Mischung“, so Brandweiner, „wir hatten es vor und nach dem Spiel sehr lustig.“

Gemeinsamer Sport mit Politikern stehe mehr oder weniger regelmäßig auf dem Programm.

„Wir laufen in den Plenarwochen in Wien gemeinsam eine Runde um den Ring, Martina Diesner-Wais ist da auch dabei“, so Lukas Brandweiner.

Gemeinsam macht Sport mehr Spaß

Nicht nur Fußball, auch Laufen, Schifahren und Berg-Wandern gehören zu den sportlichen Hobbys des Nationalratsabgeordneten. „Vor zwei Jahren waren wir am Großglockner. Für dieses Jahr haben Kollegen und ich geplant, wieder den Großglockner zu ersteigen.“ Doch nicht alle in der Vergangenheit erlebten sportlichen Ereignisse will Brandweiner wiederholen. „Was ich sicher nicht so schnell wieder mache, ist das Hinauflaufen auf die Schischanze in Bischofshofen“, erinnert er sich an ein Erlebnis vor zwei Jahren.

Brandweiner sportelt ganz selten alleine, gerne in der Gruppe, etwa beim Volleyball in der Halle. „Nach dem Spiel sitzt man zusammen und plaudert, da erfährt man viel von den Sorgen der Menschen, das ist auch wichtig für meinen Beruf.“

Gerade als junger Abgeordneter setzte er sich auch dafür ein, dass die jungen Menschen Begeisterung am Sport finden. „Deshalb bin ich so froh, dass wir hier in der Region so viele begeisterte Vereine haben, die Sport anbieten“, so Lukas Brandweiner.

Aktuell stehe der Lauf beim Bezirksfest in seinem Terminkalender. „Wenn nix dazwischen kommt, bin ich fix dabei.“

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