Einweihung: Urnenwand realisiert. In Großglobnitz gibt es jetzt ebenfalls Ruhestätten für Urnen. 450 freiwillige Stunden wurden geleistet und fast 35.000 Euro wurden in dieses Projekt investiert.

Von Rita Kolm. Erstellt am 21. September 2016 (04:05)
NOEN, Rita Kolm
Helfer und Geistliche freuen sich über das gelungene Bauprojekt, die Urnenwand am Friedhof Großglobnitz: Hermann Hahn, Ludwig Messerer, Josef Kerschbaum, Walter Dießner, Othmar Wagner, Franz Böhm, Pfarrer Franz Kaiser, Berthold Poppinger, Johann Mayerhofer, Franz Bruckner, Franz Zeilinger, Johann Eichinger, Franz Kainrath, Ferdinand Breit, Franz Widhalm, Heinrich Graf, Josef Grünstäudl, Manfred Schuh, Christian Kolm (Fa.Huber), Moderator Thomas Kuziora, Kaplan Franz Dangl und Fritz Fürst.

Seit 2012 wird auch in der Pfarre Großglobnitz immer häufiger eine Urnenbestattung gewünscht. Nachdem bei einer Umfrage im Jahre 2014 großes Interesse an der Errichtung einer Urnenwand kundgetan wurde, beschloss der Pfarrkirchenrat, ein solches Projekt in Angriff zu nehmen.

Mit finanzieller Unterstützung von Pfarrer Franz Kaiser wurde im Vorjahr ein erster Gestaltungsentwurf erstellt. Im heurigen Februar wurde mit der konkreten Planung begonnen und die notwendigen behördlichen Schritte durchgeführt. Im Mai konnte unter der Organisation von Pfarrkirchenrat Johann Eichinger mit dem Bau gestartet werden, der dann schon im August fertiggestellt wurde.

Finanziert wurde das Projekt von der Pfarre Großglobnitz, unterstützt durch zahlreiche private Spenden und 450 unentgeltliche Arbeitsstunden freiwilliger Helfer, die Kosten beliefen sich auf 34.653 €.

„Der Friedhof ist ein Ort des Friedens“

Die Urnenwand zieren zwei Symbole „Stein und Weizenkorn“ und „dunkle Wolke mit Morgensonne“ sowie ein Kreuz, in dessen Mitte die Ostersonne hervorsticht. Entworfen wurden diese besonderen Ornamente von Pfarrer Franz Kaiser und ausgeführt von Schmiedekünstler Fritz Fürst.

Am vergangenen Sonntag, dem 18. September, fand die feierliche Segnung durch Pfarrer Franz Kaiser, seinen Nachfolger Moderator Thomas Kuziora und Kaplan Franz Dangl statt. Pfarrer Kaiser erklärte in einer kurzen Ansprache die Bedeutung der Symbole: „Der Friedhof ist ein Ort des Friedens. Die Symbole und Zeichen tragen eine bestimmte Aussage.  Das Weizenkorn sucht sich durch den steinigen Boden den Weg ins Leben. Die dunkle Wolke bedeutet das Grab und darüber steht die Morgensonne als Zeichen der Auferstehung, das Kreuz ist das Siegeszeichen unseres Glaubens.“ 

Zum Abschluss bedankte sich der Obmann des Pfarrkirchenrates Johann Eichinger bei allen Helfern für die fleißige Mitarbeit bei diesem gelungenen Projekt.

Umfrage beendet

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