Nach Arbeitsunfall: Finanzielle Hilfe für Halbwaisen. Schock in der Gemeinde Großgöttfritz: Der Gemeindearbeiter Benjamin Redl stirbt mit 32 Jahren bei einem Arbeitsunfall. Seine beiden Kinder erhalten jetzt Hilfe.

Von Karin Pollak. Erstellt am 10. September 2020 (14:45)
Für die Familie des verstorbenen Benjamin Redl wurde ein Spendenkonto eröffnet.
privat

Der tragische Unfalltod von Benjamin Redl am 28. August macht nicht nur viele betroffen, viele wollen auch der Familie des im Alter von 32 Jahren verstorbenen Gemeindearbeiters aus Frankenreith und vor allem den beiden Kindern im Alter von vier und fünf Jahren, helfen. Das können sie jetzt auch: Monika Antos hat ein Treuhandkonto eröffnet, auf das Spenden eingezahlt werden können.

„Ich bin mit der Familie freundschaftlich verbunden. Als Kindergartenpädagogin habe ich mit Benjamin Redl eng zusammengearbeitet und auch seinen Sohn Kilian im Kindergarten betreut“, erklärt Monika Antos. Ihr liege vor allem das Wohl der beiden Kinder, die ihren Vater verloren haben, sehr am Herzen: „Daher habe ich das Treuhandkonto bei der Waldviertler Sparkasse eingerichtet. Die Spenden, die zusammenkommen, werden der Familie übergeben. Aber jetzt läuft die Spendenaktion einmal einige Wochen“, betont die Kindergartenpädagogin, die schon vielen dabei Unterstützung bekommen hat.

Wer die Familie Redl ebenfalls unterstützen will: Das Spendenkonto läuft auf „Trauerfall Benjamin Redl“ mit dem IBAN: AT 95 2027 2000 0088 4908.
„Dieses Treuhandkonto war beim Druck der Parten für Benjamin Redl noch nicht eröffnet gewesen, daher wurde hier eine private Kontonummer angeführt. Auch die Spenden, die auf dieses Konto eingezahlt werden, kommen der Familie zugute“, zeigt Antos auf.

Bürgermeister: "Redl war überall sehr beliebt."

Natürlich wird die Gemeinde Großgöttfritz diese Spendenaktion unterstützen und der Familie Redl helfen. „Benjamin Redl ist in Frankenreith aufgewachsen, hat hier sein Haus gebaut und war überall geschätzt und sehr beliebt“, ist auch Bürgermeister Johann Hofbauer über den tragischen Tod seines Gemeindearbeiters tief betroffen. „Er hat seit zweieinhalb Jahren bei uns gearbeitet und alle anstehenden Arbeiten zur vollsten Zufriedenheit erledigt. Er hat eine sehr große Lücke in der Gemeinde hinterlassen“, sagt Bürgermeister Hofbauer.

Die Urnenbeisetzung von Benjamin Redl findet am 11. September statt. Die Trauermesse beginnt um 14.30 Uhr in der Pfarrkirche Großgöttfritz.