Kabarettabend: Weniger Zuseher - dennoch lustig

Fredi Jirkal gastierte diesmal beim Kabarettabend in Großhaselbach mit seinem neuen Programm „Wechseljahre“.

Erstellt am 23. November 2021 | 12:40
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Kabarettist Fredi Jirkal kam mit seinem Programm „Wechseljahre“ zum Musikverein Großhaselbach: Kapellmeister Josef Weber, Bürgermeister Karl Elsigan, Erwin Franta, Fredi Jirkal, Obmann Martin Lampeitl und Vizebürgermeister Reinhart Poppinger (hinten) sowie Melanie Poppinger und Sophie Elsigan (vorne).
Foto: Sebastian Dangl

Der Kabarettabend des Musikvereins Großhaselbach ist mittlerweile eine nicht mehr wegzudenkende Tradition. Ein Mal im Jahr wird das Musikhaus zur Bühne für jede Menge Lacher.

Heuer wurde diese Bühne dazu noch von einem gern gesehenen Stammgast beehrt. Fredi Jirkal gastierte mit seinem neuen Programm „Wechseljahre“ in Großhaselbach. Kleiner Wermutstropfen: Aufgrund strenger Coronamaßnahmen durften nur deutlich weniger als die gewohnten 150 Zuschauer mit dabei sein.

In seinem neuen Programm „Wechseljahre“ nimmt Fredi Jirkal mit ins aufwühlende Leben während oder vielleicht schon nach der Midlife-Crisis. Denn: Auch Männer kommen in die Wechseljahre. So kommt irgendwann die Erkenntnis, dass die Wechseljahre die „Phase zwischen gepflegt ausschauen und gepflegt werden sind“.

Danach geht‘s auch noch mit zum Bootsausflug mit frischem Bootsschein nach Kroatien oder zum Sprechtraining. Auch als Kabarettist will man sich ja stetig weiterentwickeln. Seltsame Nebeneffekte haben so grundsätzliche Veränderungen aber hin und wieder schon: „Ich spreche plötzlich viel langsamer. Ein altes Programm hat plötzlich vier Stunden gedauert, und dann war erst Pause.“

An anderer Stelle erzählt der Kabarettist von den Erlebnissen des jungen Fredi Jirkal als Postler und von der Zustellung von Packerln vom Erotikversand. Schwer sei mittlerweile auch, ein Geburtstagsgeschenk für die Frau zu finden, wenn man doch ein gemeinsames Bankkonto hat. Im Gegenzug läuft eine Überraschungsreise nicht ganz nach Wunsch und Plan.

Viel zu lachen gab‘s also auf jeden Fall bei der Rückkehr von Fredi Jirkal nach Großhaselbach.