Biomasseheizwerk soll in Schwarzenau entstehen

Erstellt am 12. August 2022 | 05:38
Lesezeit: 2 Min
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Hier soll eine Fernwärmeleitung entstehen.
Foto: Grafik: Gemeinde Schwarzenau
Nach Energieteuerungen bemüht sich die Gemeinde um ein Fernheizwerk in der Stadt. Erste Bedarfserhebungen zeigen großes Interesse. Wer es betreiben soll, wird noch geklärt.
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„Die letzte Abrechnungsperiode hat gezeigt, dass die Gaskosten für die Gemeindegebäude um 200 Prozent gestiegen sind“, ist Bürgermeister Karl Elsigan entrüstet. Da liege es nahe, nach Alternativen zu suchen.

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Bürgermeister Karl Elsigan forciert den Bau eines Fernheizwerkes.
Foto: S. Dangl

Aktuell laufen Bedarfserhebungen bei den Bürgern von Schwarzenau, ob sie Interesse an einem Fernwärmeanschluss an ein Biomasseheizwerk hätten. „Es ist großes Interesse da, auch von Wohnbaubetreibern. Wir würden alle Gebäude der Gemeinde, die auf der geplanten Anschlussstrecke liegen, anschließen lassen“, sagt Elsigan.

Die alte Schule sei nun ebenfalls ein Wohnhaus, ebenso seien Wohnungen im Gebäude, wo jetzt noch das Gemeindeamt ist, auch das neu entstehende Gemeindezentrum sei für Fernwärme bestens vorbereitet.

Konkret geht es um den Abschnitt in Schwarzenau von der Almstraße über Bürgerstraße und Waidhofner Straße und dem Gebiet westlich davon, das an die Fernwärme angeschlossen werden soll.

Wer wird das Biomassewerk betreiben?

Parallel dazu wird ein Betreiber für ein geplantes Fernheizwerk gesucht. „Es laufen Gespräche über einen geeigneten Standort, Kostenermittlungen und Fördermöglichkeiten für die Errichtung eines Biomassewerkes“, sagt Elsigan. Mehrere Personen könnten eine Betreiber-Gesellschaft oder eine Genossenschaft gründen. Das Ziel sei, die Biomasse aus der Region zu beziehen. „Die Gemeinde will aber nicht das Biomasseheizwerk betreiben, jedoch fixer Abnehmer sein“, so Elsigan.

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