Neue Ortstafel: „Allentsteig am See“ als Marke?. Veranstalter der „Wolfstage“ in Allentsteig überreichten eine ganz besondere Tafel.

Von Markus Füxl. Erstellt am 16. Oktober 2020 (04:47)
Die Organisatoren der „Wolfstage in Allentsteig am See“ Stephan Rabl und Manfred Greisinger (rechts) überreichten Bürgermeister Jürgen Koppensteiner und Vizebürgermeisterin Elisabeth Klang eine passende Ortstafel.
Markus Füxl

Mit den „Wolfstagen in Allentsteig am See“, gemeinsam organisiert von Stephan Rabl von Szene Waldviertel und Manfred Greisinger von der Edition Stoareich wurde eine neue Marke kreiert, die laut den Veranstaltern einen Image-Wandel für die Waldviertler Stadtgemeinde einleiten könnte.

„Darüber haben wir schon öfter nachgedacht. Die Tafel wird einen würdigen Platz bekommen.“Bürgermeister Jürgen Koppensteiner zur Tafel

„Ich habe ein für mich neues Stück Waldviertel kennen und lieben gelernt. Schön, dass die Wolfstage dort hingekommen sind, wo sie hingehören“, freute sich Rabl.

Mit der beruhigenden Gewissheit, dass weder Besucher noch Mitwirkende und Veranstalter der Wolfstage Mitte September eine Corona-Infektion erlitten, überreichten Rabl und Greisinger dem Führungsteam von Allentsteig auch eine neue Ortstafel: „Allentsteig am See“. Bürgermeister Jürgen Koppensteiner freute sich über den Zusatz: „Darüber haben wir schon öfter nachgedacht. Die Tafel wird einen würdigen Platz bekommen.“

Koppensteiner betonte, dass die Veranstaltung in Allentsteig sehr positiv aufgenommen wurde: „Das hilft uns, um den See bekannter zu machen und als lebenswerte Stadt wahrgenommen zu werden. Wir wollen nicht immer auf das Militär reduziert werden, so wichtig es auch ist.“

Beteiligte sehen Event als Startschuss

Gerade der geplante Campingplatz biete für Koppensteiner viele Möglichkeiten, den See zu attraktivieren: „Viele Menschen kennen Litschau und den dortigen Aufhänger mit Baden und Kultur. Wenn wir das auch bei uns zusammenbringen, wäre das äußerst positiv.“

Stephan Rabl und Manfred Greisinger, die beiden Schulfreunde aus Gymnasium-Tagen in Waidhofen/Thaya, bedankten sich für die Unterstützung der Stadtgemeinde und ließen anklingen, dass sie - begeistert von der Gemeinde mit dem 1587 entstandenen, 13 Hektar großen See - gerne weitere Kultur-Events kreieren möchten: „Allentsteig ist ein Juwel - und Kultur als Gegenmodell zu Angst und Lähmung ermöglicht das gemeinsame Erleben, den Austausch unter den Menschen.“