Abschiebung nach Disco-Attacke. Für Afghanen endet nach Ausraster vor „Ypsilon“ & Verbüßen der Strafe Zeit in Österreich.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 20. September 2019 (08:05)
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Symbolbild

Jener 23-jährige Afghane, der Anfang Februar wie berichtet vor der Discothek Ypsilon in Heidenreichstein den Security-Mitarbeiter Bernhard Ziegler aus Schwarzenau attackiert und mit einer Flasche im Gesicht verletzt hat (die NÖN berichtete), wird nach der Haftentlassung abgeschoben.

Laut einem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts habe er „seinen Aufenthaltstitel in unserem Land verwirkt“, das teilte FP-Landesrat Gottfried Waldhäusl am Freitag mit. „Ganz genau so soll es sein! Alle straffälligen Asylwerber müssen auf der Stelle abgeschoben werden, sobald sie ihre Strafe verbüßt haben.“ Der Afghane soll in der Disco mehrere Frauen belästigt haben und dann des Lokals verwiesen worden sein.

Dabei kam es zu einem gröberen Konflikt, im Zuge dessen der 23-Jährige den Security-Mitarbeiter Bernhard Ziegler mit einer aufgebrochenen Flasche verletzt hatte. Ziegler hatte daraufhin mit einer Online-Meldung („Möchte mich beim österreichischen Staat bedanken, dass wir so viele Asylbewerber aufgenommen haben“) für Furore gesorgt. Waldhäusl verspricht, sich auch künftig für die Abschiebung straffälliger Zuwanderer einsetzen zu wollen.