Schulsprecherin Marie-Sophie Kümmel: „Jahr war ereignisreich“

Erstellt am 29. Juni 2022 | 04:45
Lesezeit: 3 Min
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Marie-Sophie Kümmel ist Schulsprecherin der HLW/BASOP.
Foto: privat
Marie-Sophie Kümmel, Schulsprecherin der HLW/BASOP in Zwettl, resümiert das Schuljahr.
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Marie-Sophie Kümmel, Schulsprecherin HLW/BASOP, blickt auf das Schuljahr zurück.

„Dieses Schuljahr war erneut sehr ereignisreich. Dass wir durchgehend die Schule besuchen durften, war zwar einerseits sehr gut, da die Gemeinschaft und auch das Lernen verbessert wurden, jedoch brachte dies auch seine Herausforderungen mit sich. Einige Regelungen, die für die berufsbildenden höheren Schulen galten, wurden oftmals nicht verstanden. Es gab zwar keine richtigen Lockdowns mehr, jedoch waren immer wieder einige Klassen im Distance Learning, da es einfach zu viele Coronafälle gab.

Betreffend den Unterrichtsstoff konnten wir allerdings sehr viel mehr und besser lernen als in den vergangenen Jahren beim Homeschooling. Es konnte auch Manches der Vorjahre aufgeholt werden. Trotzdem bleiben noch einige Stoffgebiete offen. Schulintern haben wir natürlich versucht, zusammenzuhalten und einen gemeinsamen Weg zu gehen, jedoch machte sich das Thema der Impfpflicht auch in unserer Schule bemerkbar und führte zu weiteren Erschwernissen und Spannungen im Schulalltag.

Gefehlt haben dieses Schuljahr auch die Exkursionen und Ausflüge. Besonders herausfordernd war dies für die BASOP-Klassen, da deren Praxis-Unterricht stark darauf ausgelegt ist, verschiedene Einrichtungen zu besuchen und unterschiedliche Referenten einzuladen, die ebenfalls aufgrund der Corona-Maßnahmen nicht in das Schulgebäude durften. Man versuchte, einige Veranstaltungen online durchzuführen, jedoch kann man dies mit Exkursionen oder Live-Vorträgen kaum vergleichen. Daher waren wir umso glücklicher, dass wir in den letzten Monaten wieder aus dem Schulgebäude konnten, und nutzten dies auch aus. Es haben Ausflüge, aber auch einige mehrtägige Exkursionen stattfinden dürfen, was nicht nur den Lerninhalt vertieft hat, sondern auch die Klassengemeinschaft, die durch die Coronakrise stark gelitten hat, ungemein verbessert hat.

Auch klassenübergreifende Projekte, wie unser Faschingsfest, mussten wir aufgrund der Coronamaßnahmen in einem wesentlich kleineren Rahmen durchführen. Unsere Hoffnung ist natürlich, dass diese Dinge im nächsten Schuljahr wieder gefeiert und gemeinsam verbracht werden dürfen.

Die dadurch verbliebene Zeit für uns als Schülervertretung konnten wir für andere Projekte nutzen. Einige davon sind ein Buddy-System und ein Workshop zum Thema „Stressfreies Lernen“ für die Einstiegsklassen, gratis Frauenhygieneartikel auf den WCs der Schule und Workshops zu Mental Health für alle Klassen, um die psychische Gesundheit der Schüler, die unter der Coronakrise gelitten hat, in Angriff zu nehmen. Mit all diesen Vorhaben starten wir im September in ein neues Schuljahr.

Nun ist jedoch die Vorfreude auf die bevorstehenden Sommerferien groß, auf viel Erholung und Genuss, aber auch aufs Arbeiten, Erfahrungen sammeln und natürlich Geld verdienen. Nach dem herausfordernden Schuljahr, das wir gemeinsam gut gemeistert haben, können wir nun alle ein paar gemütliche Stunden abseits von Schulalltag und Lernstress kaum erwarten.“

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