Rückhaltebecken als Hochwasserschutz in Stögersbach. Rückhaltebecken sollen Anrainer entlasten. Wege mit Umfahrung abgestimmt.

Von Markus Füxl. Erstellt am 06. Juni 2021 (04:28)
Bürgermeister Karl Elsigan und Josef Ledermüller zeigen den neuen Weg und das geplante Rückhaltebecken in Stögersbach.
Markus Füxl

Einen wichtigen Schritt zum Schutz vor Hochwässer hat die Gemeinde Schwarzenau gesetzt: In Stögersbach entstehen gerade drei Rückhaltebecken, das größte davon mit 1.800 Kubikmetern Fassungsvermögen.

Bei einem Lokalaugenschein erklärt ÖVP-Bürgermeister Karl Elsigan: „Das war hier immer schon Hochwassergebiet, die Häuser sind immer wieder unter Wasser gestanden.“ Die Rückhaltebecken sollen dies in Zukunft verhindern. Gleichzeitig wird gerade der sogenannte „Hintausweg“ asphaltiert, damit die Mähdrescher nicht mehr durch den Ort fahren müssen. Bei der Kommassierung hat man sich bereits an die Trasse für die geplante Umfahrung gehalten – sie soll im Rahmen des Mobilitätspakets des Landes nördlich an Stögersbach herumgeführt werden, die NÖN hat mehrfach berichtet.

Obstbäume werden gepflanzt. Gleichzeitig werden im Rahmen der Arbeiten ein Wind- sowie Errosionsschutz gebaut und Bienenwiesen angelegt. Entlang der Wege sollen Hecken, Sträucher sowie Obstbäume für die Bevölkerung gebaut werden. Insgesamt neun Kilometer neue Wege werden gebaut, fünf zusätzliche erneuert. Die Kosten für den Wasserbau belaufen sich auf rund 161.000 Euro, beim Wegebau auf 340.000 Euro. 65 Prozent davon schießen die EU, Land und Bund zu, 20 Prozent übernimmt die Gemeinde. Der Wegebau soll bis zum Ende des Jahres abgeschlossen sein.