Erstellt am 04. Mai 2017, 05:27

Holzstadl brannte komplett aus. 90 Feuerwehrleute standen in der Nacht auf 1. Mai im Einsatz, Brandobjekt konnte aber nicht gerettet werden.

Sieben Feuerwehren wurden gegen 1.30 Uhr morgens am 1. Mai zu einem Brandeinsatz gerufen: Ein aus zwei Teilen bestehender Holzstadl hinter einem Wirtshaus stand in Vollbrand.

Die Feuerwehren Jagenbach, Dorf Rosenau, Groß Otten, Rieggers, Schloss Rosenau, Schweiggers und Jahrings wurden alarmiert, und bereits nach wenigen Minuten waren die ersten Wehren vor Ort, um den Löschangriff zu beginnen. In einem Teil des Schuppens befand sich ein Radlader, der ebenfalls in Vollbrand stand. Das Feuer drohte auf zwei weitere angrenzende Schuppen überzugreifen. Durch den starken Funkenflug entstand auch ein Flurbrand, der auf der gegenüberliegenden Straßenseite ausgebrochen war. Deshalb war auch auf der anderen Straßenseite ein Schuppen brandgefährdet.

Feuer rasch unter Kontrolle

Die Wehren führten gleichzeitig einen Löschangriff auf den in Brand stehenden Stadl und den Flurbrand durch. Weiters schützten sie gefährdete Gebäude. Um 2.30 Uhr wurde „Brand aus“ gegeben. Der 150 m große Holzstadl wurde samt Inhalt ein Raub der Flammen. Die Wehren hatten das Feuer so rasch unter Kontrolle gebracht, dass die FF Schweiggers auf der Anfahrt wieder abberufen wurde. 90 Mitglieder waren im Einsatz. Personenschäden gab es keine. Die Brandursache wird durch den Bezirksbrandermittler der Polizei untersucht.

Am Vortag des Brandes wurden Reparaturen an dem Radlader durchgeführt. Erste Vermutungen deuteten darauf hin, dass dies den Brand ausgelöst haben könnte. Der Bezirksbrandermittler der Polizei konnte am Montag keine Brandursache feststellen. Weiter Ermittlungen durch die Brandgruppe des Landeskriminalamtes wurden eingeleitet.