80 Jahre bei der Feuerwehr Nondorf. Karl Aschauer hat viele Veränderungen in seiner Laufbahn bei der Feuerwehr mitgemacht.

Von Redaktion noen.at. Erstellt am 18. Juli 2020 (05:33)
Regina, Willibald und Karl Aschauer feiern das 80-jährige Jubiläum.
NÖN

Ein ganz besonderes Jubiläum feiert der 96-jährige Karl Aschauer aus Nondorf, Gemeinde Pölla: Er kann auf 80 Jahre Mitgliedschaft bei der Freiwilligen Feuerwehr zurückblicken.

Im Jahre 1940 wurde Karl Aschauer als Mitglied bei der FF Schmerbach, Gemeinde Franzen aufgenommen. 1940 war der 2. Weltkrieg und viele Männer mussten damals einrücken und es herrschte bereits Mangel an aktiven Mitgliedern. Von diesem Zeitpunkt konnte Karl Aschauer auch die vielen technischen Erneuerungen bei Geräten und Fahrzeugen im Feuerwehrwesen kennenlernen.

Am Beginn seiner Laufbahn als aktives Feuerwehrmitglied wurden die Feuerwehrspritzen mit dem Traktor gezogen, es folgten motorbetriebene Löschwasserpumpen bis zu den heutigen, technisch hochwertig ausgerüsteten Einsatzfahrzeugen. In seiner Feuerwehrzeit erfolgte die Zusammenlegung der Feuerwehren, Nondorf und Schmerbach, später folgte noch Wetzlas und Kienberg – nun sind alle Mitglieder bei der FF Schmerbach tätig. Aschauer bekam zahlreiche Ehrungen und Auszeichnungen für seinen Einsatz bei der Wehr überreicht.

Als Löschmeister beendete er mit 65 Jahren seinen aktiven Dienst und wurde in den Ruhestand versetzt. Für seine langjährige Mitgliedschaft überreichten Kommandant-Stellvertreter Karl Kainrath und Bürgermeister Günther Kröpfl eine Urkunde mit dem Ehrenzeichen für 80-jährige verdienstvolle Tätigkeit im NÖ Landesfeuerwehrverband.

„Sudoku Rätsel“ und tägliche Spaziergänge

Karl Aschauer war auch von 1968-2000 als Ortsvorsteher in Nondorf tätig. Dafür wurde er mit der Goldenen Ehrennadel der Marktgemeinde Pölla ausgezeichnet. Auf seinem bäuerlichen Anwesen war Aschauer bis zu seinem 75. Geburtstag immer tätig, seit 1991 ist er Witwer. Karl Aschauer hat zwei Söhne, fünf Enkelkinder und sieben Urenkel, die immer wieder gerne zu Besuch kommen. Derzeit braucht er keine Betreuung und wird bestens von seiner Familie betreut und versorgt.

Seinen unglaublich guten Allgemeinzustand begründet der Pensionist mit seinen Lieblingstätigkeiten: das Auflösen von „Sudoku Rätseln“ und seinen täglichen, kleinen Spaziergängen, rund um das bäuerliche Anwesen.