"Perle im Kabinenbau". Neue Sportkabinen / Kirchschläger Projekt kostete insgesamt 450.000 Euro. Von den 680 Gemeindebürgern sind mehr als 200 Mitglied beim Sportverein.

Von Franz Pfeffer. Erstellt am 23. Juli 2014 (00:01)
NOEN, Franz Pfeffer
Segnung des neuen Sportkabinenumbaus: Martinsbergs Bürgermeister Friedrich Fürst, Kirchschlags Vizebürgermeister Johann Gundacker, Johann Nöbauer, Präsidentin Silvia Atteneder, Bezirkshauptmann-Stellvertreter Josef Schnabl, NÖ-Sportunionspräsident Raimund Hager, Präsident Hannes Zottl, Ludwig Binder vom NÖ Fußballverband, Kirchschlags Bürgermeister Johann Stieger, Landtagsabgeordneter Franz Mold, Altbürgermeister Karl Honeder, der Kotteser Bürgermeister Wolfgang Vogl, Ottenschlags Bürgermeisterin Christa Jager und Sallingbergs Bürgermeister Leopold Bock.

KIRCHSCHLAG / Im Rahmen des Sportlerfestes am vergangenen Wochenende fand am Sonntag ein Festakt zur Eröffnung des Sportkabinenumbaus statt.

Die Segnung des Hauses fand im Rahmen der heiligen Messe am Sportplatz statt, die Pfarrer Andreas Hofmann vornahm. Der Präsident des Sportvereines Kirchschlag Hannes Zottl konnte viele Ehrengäste begrüßen. Er erzählte eine Geschichte, wie sie als jugendliche Fußballspieler nicht immer willkommen waren und von diversen Wiesen verjagt wurden, bis dann endlich ein Verein gegründet wurde. Mit dem Um- und Zubau des Sporkabinenhauses wurde im Mai 2013 begonnen.

5.500 freiwillige Arbeitsstunden geleistet

Für den Bau wurden von den Vereinsmitgliedern 5.500 freiwillige Arbeitsstunden geleistet. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 450.000 Euro (inklusive Umsatzsteuer). Davon wurde von der Marktgemeinde Kirchschlag 60.000 Euro, vom Land 240.000 Euro, von der Sportunion St. Pölten 50.000 Euro, vom Landesfußballverband 11.000 Euro und von der Dorf- und Stadterneuerung 30.000 € aufgebracht.

Bürgermeister Johann Stieger erklärte, dass das alte Gebäude bereits seit 28 Jahren bestand und über keine geeignete Heizung verfügte. Er bedankte sich beim Land für die großzügige Unterstützung und für den Einsatz aller Helfer, um dieses Projekt umzusetzen. „Für mich sind die Spielgemeinschaften und die Jugendbetreuer, die diesen Sport auch dementsprechend fördern sehr wichtig“, sagte Stieger.

Bezirkshauptmann-Stellvertreter Josef Schnabl lobte: „Eine Gemeinde, die 680 Einwohner zählt, sechs Nachwuchsmannschaften hat und mehr als 200 Mitglieder beim Sportverein - das ist eine beachtliche Leistung. Hier wurde eine gut florierende Infrastruktur jahrzehntelang aufgebaut, um den entsprechenden Erfolg zu haben!“

„Es freut mich, dass wieder eine Perle im Sportkabinenbau in Niederösterreich geschaffen werden konnte“, meinte Ludwig Binder vom NÖ Fußballverband, der diesen Ort schon seit vielen Jahren kenne.

Präsident Raimund Hager von der Sportunion betonte, dass es wichtig sei Sportwerkstätten entstehen zu lassen, damit die Freizeit der Jugend nicht nur beim Computer verbracht wird.

Landtagsabgeordneter Franz Mold gratulierte zum gelungenen Projekt. „Neubauten von Sportanlagen sind auch ein großer wirtschaftlicher Impuls für die Gemeinden. Sie tragen zur Lebensqualität für die Menschen einer Gemeinde bei“, so Mold.

Präsident Hannes Zottl, Präsident Raimund Hager und Präsidentin Silvia Atteneder überreichten langjährige Funktionäre das Ehrenzeichen der Sport-Union Österreich. Gold bekam Bürgermeister Johann Stieger, das silberne Ehrenzeichen erhielten Johann Gundacker und Andreas Blauensteiner. Bronze wurde Manfred Führer, Walter Fürst, Franz Gölß, Karl Honeder jun., Johann Köck, Erich Praher, Erich Simhandl, Franz Walter, Karl Weißensteiner, Johannes Zottl und Josef Jagwerth überreicht.