Bei Unkraut ein Auge zudrücken. Über die Unkraut bekämpfung in der Stadtgemeinde Zwettl.

Von René Denk. Erstellt am 19. Juni 2019 (05:00)

Heißschaum, Heißwasser, pestizidfreie Spritzmittel - die Stadtgemeinde Zwettl hat schon einiges ausprobiert, um den Kampf gegen das Unkraut auf den öffentlichen Flächen zu gewinnen.

So wirklich funktioniert hat bisher nichts, obwohl die Probleme aufgrund der Trockenheit und der dadurch schwachen Vegetation nicht so deutlich sichtbar wurden. Besonders heuer ist das mit starkem Pflanzenwachstum aber anders. Die Gemeindemitarbeiter sind mit vermehrten Mäharbeiten beschäftigt, die übrigen Ressourcen für die Unkrautbekämpfung werden vor alllem bei den Friedhöfen gebündelt.

Und das ist leider viel zu wenig. Selbst wenn die Stadt mit dem Abflämmen oder einer anderen pestizidfreien Technik ein adäquates Mittel zur Unkrautbekämpfung findet, wird der Arbeits-Mehraufwand relativ hoch bleiben. Zum einen wird man mehr investieren müssen, zum anderen müssen wohl die Bürger ein Auge zudrücken, um sich eine pestizidfreie Gemeinde zu leisten.