In Ausbildung investieren. Über den Arbeitsmarkt im Bezirk Zwettl.

Von René Denk. Erstellt am 07. August 2019 (05:00)

Erstmals seit Februar 2017 gab es Ende Juli im Bezirk wieder mehr Arbeitslose als im Juli des des Vorjahres.

Es sind aber nur elf Personen mehr arbeitslos und blickt man auf die offenen Stellen, die seit dem Vorjahres-Juli trotzdem um 19 auf 290 angewachsen sind, dann gibt es wenig Grund für schlechte Stimmung.

Was aber trotzdem wehtut, ist zum einen der Waldviertel-Vergleich. Mit 1,6 Prozent Arbeitslosen-Zuwachs liegt Zwettl dicht im Negativranking vor Waidhofen mit 2,2 Prozent. Gmünd (-7,6 %), Horn (-8,7%) und Krems (-10,7%) sind weiterhin toll auf Kurs. Und mit Zwettl gibt es nur sechs Bezirke in Niederösterreich, die einen Zuwachs verzeichnen. Ausruhen kann man sich bei diesen Vergleichen also sicher nicht.

Gerade in benachteiligten Bezirken muss mehr in die Ausbildung investiert werden — und das nach dem Bedarf des regionalen Arbeitsmarktes. Denn wer glaubt, dass es im Bezirk fast 700 unvermittelbare Personen geben soll?