Jetzt noch die Spannung halten. Mathias Schuster über den größten Erfolg in der Vereinsgeschichte der Waldviertler Volleyballer.

Von Mathias Schuster. Erstellt am 20. Februar 2019 (01:00)

Es ist vollbracht, die Waldviertler sind durch und qualifizieren sich erstmals seit dem fast 30-jährigen Bestehen für das Final Four der MEVZA. Dort steigt aller Voraussicht nach das Österreicher-Duell gegen Aich/Dob. Gewinnen die Kärntner im letzten Spiel überraschend gegen Laibach, kommt es für die Nordmänner sogar noch dicker, dann nämlich bekommen sie den großen Dominator der heurigen Saison vorgesetzt.

All das ist für die Verantwortlichen aber nur noch Nebensache. So oder so wird man am 15. März als Außenseiter ins erste Kreuzspiel gegen den Zweiten gehen. Den größten Erfolg der Vereinsgeschichte hat man schon in der Tasche und kann entspannt sein, was da auf einen zukommt. Genau darin liegt aber auch die große Gefahr. Fällt nämlich die Hochspannung der letzten Spiele weg, schlägt das Pendel schnell in die falsche Richtung aus. In keiner Sportart ist das anders, und wie knapp es vor allem im Spitzenvolleyball zugeht, hat die unglückliche Niederlage gegen Graz gezeigt.

Am stärksten waren die Nordmänner als man zuletzt unbedingt Punkte und Siege brauchte. Gehen sie mit dieser Einstellung auch ins Final Four, sind auch dort die Grenzen nach oben hin offen.