Das große Aufräumen. Über den Sturm „Sabine“ und sein Folgen.

Von Markus Füxl. Erstellt am 12. Februar 2020 (05:05)

Windspitzen von bis zu 120 Kilometer pro Stunde, umgestürzte Bäume und löchrige Dächer: Das Sturmtief „Sabine“ zog auch im Bezirk Zwettl eine Schneise der Verwüstung durch die Ortschaften.

Die Anrufe gingen im Minutentakt in den Feuerwehrhäusern ein. „Unsere Burschen und Mädels haben da ganz schön was geleistet“, sagt der Zwettler Kommandant-Stellvertreter Matthias Hahn am Montagabend im NÖN-Telefonat.

Und er hat recht. Es ist nicht selbstverständlich, dass (oft junge) Menschen ihre Zeit für das Ehrenamt Feuerwehr opfern. Gerade in Zeiten, in denen Jugendliche laut einer Befragung der Handelsakademie oft Stunden vor ihren Smartphones verbringen, sind ehrenamtliche Organisationen sinnvolle Betätigungsmöglichkeiten.

Apropos sinnvoll: Das Sturmtief bekam seinen Namen von einer gewissen „Sabine Kaufmann“. Sie hat sich die „Wetterpatenschaft“ 200 Euro kosten lassen. Andere spenden das Geld, etwa für die Feuerwehr...