Nicht lange ohne Trainer bleiben. Über einschneidende Veränderungen in Rappottenstein.

Von Mathias Schuster. Erstellt am 27. November 2019 (00:45)

Dass es kein entspannter Winter würde, wussten die Verantwortlichen in Rappottenstein spätestens nach dem Rückfall auf den ersten Abstiegsplatz im letzten Spiel der Herbstsaison. Um dort nicht hängen zu bleiben mussten zwangsläufig ohnehin Veränderungen her.

Eine erste leitete man mit dem Abgang von Stürmer Ondrej Hacka selbst ein, und ließ kurz darauf auch Spielmacher Jaroslav Ludacka ziehen. Was jetzt folgte, hatten die „Ritter“ aber nicht mehr in der eigenen Hand, denn Vladimir Primus‘ Abschied kam aufgrund der fleißigen Gerüchteküche zwar nicht mehr überraschend, war in Rappottenstein aber dennoch nicht eingeplant. Jetzt neue Akteure zu verpflichten, ohne den nächsten Trainer zu kennen, wäre unklug. Die Spielersuche dürfte auch vorerst auf Eis liegen, bis der neue Übungsleiter gefunden ist.

Aufgrund der Tabellensituation darf sich Rappottenstein dabei weder Fehler erlauben, noch zu viel Zeit lassen. Nur drei Mannschaften sind dem Führenden näher als dem Schlusslicht der 1. Klasse Waldviertlel. Die halbe Liga steckt mitten im Abstiegskampf und wird sich im Winter verstärken müssen. Um dabei voll mitzumischen, ist beim USC also durchaus Eile angesagt.